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Ernst Nagel meldet Insolvenz an

Suche nach Investoren hat begonnen
 

Das Maschinenbauunternehmen Ernst Nagel (Im Bild: Messeauftritt auf der Druck+Form) sucht nach einem strategischen Investor.

Die Ernst Nagel GmbH (Stuttgart) hat am Freitag beim Amtsgericht Stuttgart einen Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind rund 30 Mitarbeiter. Die Suche nach einem strategischen Partner als Investor ist bereits aufgenommen.

„Der Geschäftsbetrieb wird weitergeführt und soll in Zuge des Insolvenzverfahrens so umstrukturiert werden, dass er dauerhaft erhalten bleibt“, so der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Wolfgang Bilgery von der Kanzlei Grub Brugger. Grund für die Insolvenz sei der Auftragseinbruch in Deutschland seit Jahresbeginn, der auch durch den guten Auftragseingang aus dem Ausland nicht ausgeglichen werden konnte. Mit einem Exportanteil von aktuell über 70 Prozent stünden die Vorzeichen für eine Fortführung und erfolgreiche Umstrukturierung des Unternehmens allerdings gut.

Das Stuttgarter Unternehmen, das 1920 von Ernst Nagel gegründet wurde, befindet sich noch heute im Besitz der Nachfahren. Das Unternehmen produziert Maschinen für die Druckweiterverarbeitung und die Buchbinderei. In  Deutschland ist Ernst Nagel mit seinen Vertragshändler flächendeckend vertreten. Weltweit übernehmen in über 90 Ländern regionale Vertriebspartner den Verkauf und den Service der Produkte.

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