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Ernst & Young: Rückgang der Gründungsaktivitäten in Deutschland

Jede vierte Gründung wird aus der Not geboren

Die Gründerzeit des New-Economy-Booms in Deutschland ist vorbei. Laut der diesjährigen Studie »Global Entrepreneurship« der Universität Köln, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young sowie der Deutschen Ausgleichsbank fiel Deutschland mit seinen Gründungsaktivitäten auf Platz 22 zurück. Zu Zeiten des Booms belegte Deutschland unter 29 untersuchten Ländern den dritten Platz.
Weltweit wurden für die Studie 60.000 Personen befragt, davon 7.000 in Deutschland. In den vergangenen zwölf Monaten gründeten nur 7 Prozent aller 18-64-Jährigen ein Unternehmen oder waren dabei, sich selbstständig zu machen. Noch weniger Gründungen gab es in Japan uns Belgien. Spitzenreiter waren dagegegen Mexiko mit 19 Prozent, Neuseeland mit 18 Prozent und die USA mit zwölf Prozent.
Trotz der guten Finanzierungsbedingungen in Deutschland durch Fördergelder wird jede vierte Gründung aus der Not heraus geboren. Die Selbständigen fanden entweder keinen Job oder fürchteten, ihre Stelle zu verlieren. In ganz Westeuropa handelt nur jeder siebte aus diesen Beweggründen.

Ernst & Young http://www.ernst-young.de

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