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Erwartungen in der Branche nicht mehr ganz so negativ

BVDM-Konjunkturtelegramm für Februar 2013
 
Konjunkturtelegramm

Die Konjunktur in der deutschen Druckindustrie im Februar 2013: Nur die Geschäftslage wird leicht positiv eingeschätzt. (Grafik: Bundesverband Druck und Medien)

Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage in der deutschen Druckindustrie für den Februar 2013 sind den sechsten Monat in Folge positiv, auch wenn sie sich in den letzten zwei Monaten der Nulllinie stark genähert haben. Gegenüber dem Vormonat sind sie mit 2 % der Antwortsalden nahezu unverändert. 

Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine re­präsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben in Deutschland die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Ausgewählte Ergebnisse gibt der Bundesverband Druck und Medien in Berlin in seinem Konjunktur-Telegramm bekannt.

Gegenüber dem Vormonat sind die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage mit 2 % der Antwortsalden nahezu unverändert. Im Februar 2012 wurde die Lage allerdings mit – 6 % schlechter eingeschätzt. Die Beurteilung der Nachfragesituation des Vormonats hat sich weiter verschlechtert, die des Auftragsbestandes ist leicht verbessert, aber weiter negativ. In der Gesamtindustrie ist die Geschäftslagebeurteilung um 7 Prozentpunkte besser als in der Druckindustrie. Ungefähr 40 % der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des Ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen sind nahezu unverändert und weiter negativ.

Im nächsten Quartal: Das Geschäftsklima ist mit –2 % um sechs Prozentpunkte verbessert. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft liegen weiterhin im Positivbereich, und sind gegenüber dem Vormonat ebenfalls leicht verbessert.

Im nächsten Halbjahr: Die Geschäftserwartungen sind den sechsten Monat in Folge negativ, allerdings um weitere 10 Prozentpunkte auf –6 % verbessert. Im Februar erwarten 21 % der Druckunternehmer eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 27 % eine Verschlechterung, 52 % erwarten weiterhin keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen positiv und deutlich besser.

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