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Esko und Highcon erweitern ihre Kooperation im Verpackungsmarkt

OEM-Vereinbarung erlaubt Highcon künftig die Integration des Esko CAD Digital Frontend in die Schneid- und Rillmaschine Euclid
 

Die volldigitale Schneid- und Rill-Produktions-
maschine für Faltschachteln, Highcon Euclid, mit dem Highcon Light Editor (auf Basis des Esko CAD-Digital Frontend).

Esko, Spezialist für Verpackungsdesign und -workflow-
lösungen, und Highcon, Entwickler der Euclid, einer volldigitalen Schneid- und Rill-Produktionsmaschine für Faltschachteln, haben ihre bestehende Kooperation mit einer OEM-Vereinbarung (Original Equipment Manufacturer) ausgebaut. Demnach wird Highcon künftig das CAD Digital Frontend (DFE) von Esko als Ergänzung für die Euclid vertreiben, installieren und auch den notwendigen Support dafür leisten.

Schon jetzt sei Eskos CAD-Software der Quasi-Standard, um Konstruktionsdesigns für die Produktion auf der Euclid verarbeiten zu können, so Highcon. Sie wandele Verpackungs-Konstruktionen in das Endverarbeitungs-Format um, das von der Euclid benötigt wird. Konkret erhält die Maschine die CAD-Schneid- und Rillinformationen anhand von in Esko ArtiosCAD vorbereiteten und umgewandelten DFX-Dateien.

Euclid integriert CAD Digital Frontend von Esko.
Laut der neuen Vereinbarung bietet die Highcon Euclid ab sofort ein integriertes Software-Tool an – den Highcon Light Editor – der es dem Maschinenführer erlauben soll, die kompletten Vorteile des digitalen Editierens von Schnitt- und Rilllinien innerhalb des Konstruktionsdesigns eines Auftrags nutzen zu können. Dies gelte auch für Job-Änderungen in letzter Minute. Zudem sollen Ausbrecher optimiert werden können – durch Format-Vergrößerung oder -Verkleinerung oder indem man sie einfach hinzufügt oder ganz weglässt.

Last-Minute-Änderungen ermöglichen.
Glaubt man dem Hersteller Esko, so ist die Möglichkeit, derart spät noch in laufende Verpackungsdesign-Prozesse eingreifen zu können, besonders wichtig in einem Arbeitsumfeld, in dem Auflagenhöhen immer kleiner und Durchlaufzeiten immer kürzer werden. Verpackungs-Weiterverarbeiter müssten heute Dateien aus zahlreichen Quellen akzeptieren und verarbeiten können. Deshalb sei es entscheidend, das sie es schaffen, zum Produktionszeitpunkt jederzeit die Kontrolle über den finalen Verpackungs-Aufbau zu haben. Nur auf diese Weise könnten beständig Qualitätsprodukte mit möglichst wenig Ausschuss und Stillstandszeiten in der Produktion sichergestellt werden.

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