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FFI: Faltschachtelhersteller steigern Umsatz in 2008 trotz Krise – 2009 aber Abschwächung

Produktion: Kapazitätsauslastung von 93,3 % in 2007 auf 82 % im ersten Quartal 2009 abgestürzt

Trotz des massiven Wirtschaftsabschwungs ab der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres konnten sich die deutschen Faltschachtelhersteller im Jahr 2008 noch gut behaupten. Denn mit rund 1,9 Mrd. Euro legte der Branchenumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % zu, wie Dr. Michael Faller, Vorstandssprecher des Fachverbandes Faltschachtel-Industrie (FFI), auf der Ordentlichen Mitgliederversammlung des Fachverbandes im Juni in Bremen ausführte. Die produzierte Menge stagnierte mit rund 890.000 t dagegen auf Vorjahresniveau.
Die im FFI organisierten 90 Unternehmen konnten trotz des Konjunktureinbruchs 2008 ihre Produktionsmenge um 4,6 % und ihren Umsatz sogar um 6,5 % steigern, so Dr. Faller weiter.
Damit ging das stürmische Wachstum der Faltschachtelbranche (Umsatzwachstum 2007: plus 11,3 %) im vergangenen Jahr zu Ende. Jedoch seien die deutschen Hersteller nach FFI-Einschätzungen in Europa vermutlich die einzigen, bei denen Umsatz und produzierte Menge 2008 nicht zurückgegangen sind.
Dr. Faller erklärt das damit, dass die Mehrzahl der deutschen Konsumenten ihren Verbrauch an Gütern des täglichen Bedarfs in der Krise nicht nennenswert eingeschränkt hätten. Davon, so Faller weiter, profitiere die Faltschachtelbranche als Vorlieferant der Konsumgüterhersteller.

Trotzdem geht die Rezession nicht spurlos an der Faltschachtelbranche vorbei. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsätze im 4. Quartal 2008 um 1,9 % und nach Schätzungen des FFI im 1. Quartal 2009 um 4,5 %. Die Kapazitätsauslastung der Produktionsanlagen ist vom Rekordwert 93,3 % in 2007 auf 82 % im ersten Quartal 2009 abgestürzt.

Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) http://www.ffi.de

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