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Ferdinand Pfitzer übernimmt GZD Designpress aus der Insolvenz

Renninger Druckunternehmer beschäftigt 14 der 28 Mitarbeiter weiter
Ferdinand Pfitzer

Ferdinand Pfitzer will die GZD Designpress mit 14 Mitarbeitern weiterführen.

Der Renninger Druckunternehmer Ferdinand Pfitzer hat GZD Designpress (Ditzingen) aus der Insolvenz übernommen. Der 40-jährige führt das Unternehmen unter der Firmierung Designpress GmbH weiter. Damit ist es Insolvenzverwalter Holger Blümle (Kanzlei Schultze & Braun, links im Bild) nach dreimonatiger Fortführung des Unternehmens  gelungen, einen Investor aus der Branche zu finden. Bei der Insolvenzantragstellung beschäftigte das Unternehmen 28 Mitarbeiter. 14 von ihnen werden in die Nachfolgefirma übernommen. 

Ferdinand Pfitzer will nach eigener Aussage das Unternehmen mit einer Fokussierung auf das Premium-Segment in die Zukunft steuern, da der „normale“ Markt für Druckerzeugnisse durch den Preisdruck immer mehr zerfalle. Eine der beiden größten Druckmaschinen aus der Insolvenz von GZD Designpress, eine Achtfarben im Format 72 x 102 cm, wird am 12. Juli zum Zuge einer Onlineauktion versteigert. Eine Sechsfarben plus Lack wurde von Pfitzer übernommen und wird am Standort Ditzingen weiterbetrieben.

Ferdinand Pfitzer ist Geschäftsführer des vollstufigen Druckunternehmens Pfitzer GmbH & Co. KG im 15 km entfernten Renningen und beschäftigt dort 34 Mitarbeiter. „Es freut mich außerordentlich, dass es unter tatkräftiger Mithilfe der Beteiligten nun gelungen ist, den Kern des Unternehmens zu erhalten und ein nach der vorgenommenen Restrukturierung marktfähiges Unternehmen übertragen zu können. Mit Herrn Pfitzer übernimmt ein kreativer Branchenkopf aus der Druckindustrie den Betrieb“, stellt Insolvenzverwalter Holger Blümle fest. 

Am 2. März 2012 hatte die GZD Designpress GmbH beim Amtsgericht Ludwigsburg Insolvenzantrag gestellt. Am 30. April wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. GZD Designpress hatte sich auf die Produktion hochwertiger und aufwändiger Druckprodukte spezialisiert. Aufgrund des Kundenportfolios – unter anderem internationale Museen, Verlage und Top-Unternehmen aus der Großindustrie – und der Kompetenz im Premium-Segment sah Blümle von Anfang an gute Sanierungschancen.

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