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Fink-Übernahme in den nächsten Wochen erwartet

Ergebnis- und Finanzsituation "bei allen Gesellschaften deutlich über Plan"
Fink-Übernahme in Kürze erwartet

Der Insolvenzverwalter bezeichnet die Auftragslage und Maschinenauslastung als "mehr als erfreulich".

Der Übernahmeprozess für die insolvente Druckerei J. Fink (Ostfildern bei Stuttgart) erreicht offenbar die entscheidende Phase. Der Insolvenzverwalter Dr. Volker Viniol geht davon aus, dass „in den nächsten Wochen ein erfolgreicher Abschluss mit einem der drei Interessenten herbeigeführt werden kann“ – so eine Pressemitteilung.

Die Firmen der J. Fink Gruppe hatten Anfang Februar Insolvenzantrag gestellt. Der Hatje Cantz Verlag war zwischenzeitlich bereits durch die Ganske Verlagsgruppe (Hamburg) übernommen worden.

Laut Insolvenzverwalter liegt die Ergebnis- und Finanzsituation der Gruppe „bei allen Gesellschaften deutlich über Plan“, bei der Druckerei J. Fink sogar mit nahezu 20 Prozent. Die Auftragslage und die Maschinenauslastung werden als „mehr als erfreulich“ bezeichnet – obwohl Mitte Juni die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Metro-Druck GbR beendet worden sei.

Aus vielen Gesprächen auf dem Messestand bei der Nürnberger Mailingtagen zieht das Ostfilderner Unternehmen den Schluss, „dass die Kunden auch weiterhin die Dienstleistungen von J. Fink in Anspruch nehmen möchten und werden“.

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