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Flyeralarm nimmt an Wirtschaftsgesprächen mit Irlands Premierminister teil

Die Beziehungen zu dem Inselstaat sollen weiter wachsen
 
Julie Sinnamon, Jerry Kennelly, Enda Kenny, Stefan Constantin (von links)

Als individuelles Gastgeschenk gab’s Irland auf einer Alu-Dibond-Platte (von links): Julie Sinnamon (CEO Enterprise Ireland), Jerry Kennelly (CEO „Tweak“), Irlands Premier Enda Kenny und Stefan Constantin (Mitglied der Geschäftsführung Flyeralarm).

Die Online-Druckerei Flyeralarm nahm den Deutschland-Besuch von Irlands Premierminister Enda Kenny  zum  Anlass,  um  in Frankfurt/Main über den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen mit Unternehmen aus dem Inselstaat zu sprechen. Das E-Commerce-Unternehmen mit Sitz in Würzburg betreibt mit seinem Tochterunternehmen in Dublin seit 2014 einen landesspezifischen Online-Shop in Irland und unterhält darüber hinaus eine wirtschaftliche Partnerschaft mit dem IT-Dienstleister „Tweak“, der in der Grafschaft Kerry beheimatet ist.

Die Software des Unternehmens von Jerry Kennelly ermöglicht es Privatkunden und Kleinunternehmern, ihre Druckvorlagen online selbst zu gestalten. "Durch den Einsatz dieser Software-Lösung ist es uns gelungen, die Privatkunden-Sparte deutlich aufzuwerten. Die Zusammenarbeit mit Jerry und seinem Team in Irland zeigt uns, dass länderübergreifendes Handeln zum Erfolg führt", sagte Stefan Constantin, Mitglied der Geschäftsführung bei Flyeralarm, beim Treffen mit Enda Kenny. Nicht zuletzt dank der Unterstützung und des Knowhow des irischen Geschäftspartners sei die Zahl der Privatkunden bei seit Einführung der Software auf über 100.000 gestiegen, so das Unternehmen.

Für den irischen Premierminister ist dieses nur eines von "sehr vielen Paradebeispielen, die aufzeigen, dass es innerhalb der Europäischen Union ganz viele Partnerschaften gibt, die für beide Seiten von Erfolg gekrönt sind. Gerade für Irland sind Beziehungen dieser Art von enormer Bedeutung." Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte beim Treffen betont, dass Irland sehr erfolgreich Reformen gemeistert habe und  inzwischen "grandiose Wachstumsraten" vorweisen könne. Kenny unterstrich, Irland sei auch wirtschaftlich "mehr als alle anderen Länder den möglichen negativen Auswirkungen des Brexits ausgesetzt. Wir können nicht zulassen, dass sich dieser Trend wieder umkehrt."

Schnittstelle für unternehmerisches Miteinander

Enda Kenny ist klarer EU-Befürworter und zeigte bei seinem Deutschland-Besuch noch mehr Möglichkeiten eines unternehmerischen Miteinanders innerhalb der Grenzen Europas auf. So soll die staatliche irische Wirtschaftsförderungsagentur "Enterprise Ireland" Schnittstelle für alle interessierten Unternehmen auf beiden Seiten sein und Hilfestellung geben, wenn es darum geht, Kontakte zu knüpfen und diese schließlich mit Leben zu füllen.

"Für uns bietet sich so die Chance, weitere Unternehmen auf der Insel kennenzulernen. Dabei kann es sich um das Erschließen neuer Kundenkreise oder auch um weitere Partner in unserem Geschäftsumfeld handeln", sagte Stefan Constantin, der Enda Kenny zum Dank für die Einladung zu den Wirtschaftsgesprächen ein individuelles Produkt der Werbetechnik-Sparte von Flyeralarm überreichte: eine lasergefertigte Alu-Dibond-Platte in Form der Umrisse Irlands, bedruckt in saftig-irischem Grün.

Heute beschäftigt das Unternehmen Flyeralarm, das in 15 Ländern aktiv ist, rund 2.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von mehr als 330 Millionen Euro.

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