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Forschungsgesellschaft Fotografie: Für Bildübergabe, die am Medienstandard Druck 2003 orientiert ist

Informeller Arbeitskreis innerhalb des »adf«

Die im Mai 2003 in Köln gegründete Forschungsgesellschaft Fotografie traf sich im November in Fulda zu einem ersten Arbeitstreffen. Die Gesellschaft setzt sich aus Vertretern der Industrie und Vertretern der Fotografenverbände zusammen und soll unter anderem als Ort dienen, alle beteiligten Parteien am fotografischen Workflow zusammenzubringen. Zunächst fungiert die Gesellschaft als informeller Arbeitskreis innerhalb des »adf«, des Arbeitskreises digitale Fotografie - ohne Satzung oder Rechtsform. Als vorrangiges Ziel setzt sich der Kreis ein einheitliches Farbziel - eindeutig definierte Farben für die weiter zu gebenden digitalen Bilddaten des Fotografen festzulegen, die sich am Medienstandard Druck 2003 orientieren sollen. Als weitere wichtige Ziele nennt die Forschungsgesellschaft Fotografie in diesem Zuge die »Reprofessionalisierung« der Fotografen. Ihnen soll durch diese Interessenbündelung nötiges Wissen über Farbe und Workflowmanagement an die
Hand gegeben werden, in Zukunft rechtsverbindliche digitale Bilddaten (das »digitale Dia«) an Auftraggeber und weiterverarbeitende Stellen wie Werbeagentur, Druckvorstufe und Druckerei liefern zu können. Zertifikate und einheitliche Aus- und Fortbildungsvorgaben sollen diesen Kompetenznachweis schaffen. Dadurch könnte dem Fotografen die gewohnte Produktionssicherheit wiedergegeben werden, die er früher durch das Dia hatte. Auch der Grundlagenforschung will die »ForGesF« Raum geben. Die Gesellschaft hat in einem ersten Schritt die vier Arbeitsgruppen »Produkttests, Testverfahren, digitaler Workflow und Forschungsprojekte«, »Aus- und Weiterbildung, Zertifizierung«, »Kommunikation und Wissensmanagement« sowie »Finanzen« aufgestellt.

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