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»Frankfurter Rundschau« kündigt weitere Entlassungen an

Personalkosten zu hoch

Zusätzlich zu den bereits vereinbarten Stellenstreichungen sollen bis Ende 2004 noch 130 weitere Arbeitsplätze im Druckhaus in Neu-Isenburg und im Frankfurter Verlagshaus abgebaut werden, wie die Frankfurter Rundschau in ihrer heutigen Ausgabe schreibt.
»Ich bin sicher, dass wir die Rundschau sanieren können.« Dies betonte Günter Kamissek, der Geschäftsführer des Druck- und Verlagshauses Frankfurt, bei dem die Frankfurter Rundschau verlegt wird. Allerdings fügte er auf einer Betriebsversammlung hinzu, dass die Durststrecke für die Zeitung länger dauern werde, als das Management noch zu Jahresbeginn erwartet hatte. Grund sei die Konjunktur, die langsamer als vermutet auf Touren komme. Als stark vom Rubrikengeschäft (Stellen-, Immobilien und Kfz-Anzeigen) abhängige Zeitung müsse die Rundschau länger mit Problemen kämpfen als viele Regionalzeitungen, deren Anzeigen-Einnahmen im ersten Halbjahr stabiler blieben. Die Personalkosten lägen höher als geplant, trotz des Verzichts der Belegschaft auf Weihnachts- und Urlaubsgeld. Man wolle aber von 2005 an wieder zum Flächentarifvertrag zurückkehren.
Da der bis Ende 2004 vereinbarte Haustarifvertrag betriebsbedingte Kündigungen ausschließe, werde man mit dem Betriebsrat alternative Lösungen suchen.

Frankfurter Rundschau http://www.frankfurterrundschau.de

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