Weiterempfehlen Drucken

Fujitsu: 16.400 Stellen werden abgebaut

Schwarze Zahlen ab 2003 erwartet - Konzentration auf Software-Bereich

Der japanische Computerkonzern Fujitsu hat ein großangelegtes Restrukturierungsprogramm angekündigt. Insgesamt sollen 16400 Jobs, rund zehn Prozent der gesamten Belegschaft, abgebaut werden. Vor allem die schwache Nachfrage im Chipbereich habe diese Maßnahmen nötig gemacht, hieß es bei Fujitsu. Neben den Massentlassungen und dem bereits angekündigten Ausstieg aus der Produktion von Desktop-Festplatten wird auch die Produktion von Telekom-Switching-Equipment in den USA eingestellt. Schwarze Zahlen aus dem operativen Geschäft werden erst für das Geschäftsjahr 2003 erwartet.
Etwa drei Viertel der 16400 Mitarbeiter werden außerhalb Japans entlassen, in Japan selbst werden es 5000 sein. Durch die Entlassungen sollen jährlich rund 910 Mio. Euro eingespart werden. Außerdem werde Fujitsu eine Abschreibung in der Höhe von 27,3 Mrd. Euro vornehmen. Laut Plan sollen durch die Umstrukturierung bis März 2004 wieder Gewinne in der Höhe von 36,4 Mrd. Euro gemacht werden. Davon sollen 2,5 Mrd. Euro oder 69 Prozent in dem Bereich Software erwirtschaftet werden.

Fujitsu http://www.fujitsu.com

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Igepa: Preiserhöhungen ab Januar 2018

Stark steigende Zellstoff- und Energiekosten werden als Grund genannt

Die Fachhandelsgruppe Igepa Group wird ab dem 2. Januar 2018 die Preise für grafische Papiere, Karton und Office-Papiere aus ihrem Sortiment erhöhen. Als Grund werden stark steigende Zellstoff- und Energiekosten angegeben, die bei den Papierherstellern zu erhöhten Produktionskosten führen würden, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. 

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Verschenken auch Sie personalisiert gedruckte Produkte zu Weihnachten?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...