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G+J zieht sich aus dem US-Zeitschriftenmarkt zurück

Im Druckbereich soll Engagement aufrechterhalten werden

Der Hamburger Druck- und Verlagkonzern Gruner + Jahr zieht sich aus dem amerikanischen Zeitschriftengeschäft zurück und verkauft seine sechs US-Magazine. G+J hat mit der Meredith Corporation eine grundsätzliche Vereinbarung getroffen, dass diese die Titel Family Circle, Child, Parents und Fitness übernimmt. Der Kaufpreis beträgt 350 Mio. US-Dollar. Bis zum
30. Juni hat G+J zudem die Möglichkeit, die beiden Wirtschaftstitel Inc und Fast Company entweder an Meredith oder einen anderen Verleger zu verkaufen. Über weitere Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.. Die Transaktion wird in den kommenden Tagen abschließend verhandelt und steht unter Gremien- und Kartellvorbehalt.
Im US-Magazingeschäft liegen mehrere große Verlagshäuser mit deutlichem Umsatzabstand vor G+J USA. Das Anzeigen- und Vertriebsgeschäft von G+J USA steht seit längerer Zeit stark unter Druck. G+J USA ist gemessen am Umsatz derzeit der sechstgrößte Magazinverlag der USA und hat diese Position in den letzten Jahren nicht verbessern können.
Unabhängig vom Verkauf der Magazine bleibt G+J mit der 100-prozentigen Verlagstochter Brown Printing (BPC) auf dem US-Druckmarkt engagiert. Erst im Februar hatte G+J ein Investitionsprogramm in Höhe von 55 Mio. US-Dollar zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der BPC-Druckerei in Waseca, Minnesota bekannt gegeben. BPC ist das viertgrößte Druckunternehmen für Magazine und Kataloge in den USA.

Gruner+Jahr http://www.guj.de

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