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Geschäftslage mit leichtem Plus – Geschäftsklima etwas eingetrübt

BVDM-Konjunkturtelegramm: Die Druck- und Medienindustrie im Oktober
 

Das BVDM-Konjunkturtelegramm für Oktober 2013: Insgesamt schätzen 82 % der Druckunternehmer ihre aktuelle Geschäftslage als befriedigend oder besser ein. 18 % beurteilen die aktuelle Situation als schlecht.

Im Oktober 2013 weist die Geschäftslage ein leichtes Plus auf, wobei das Geschäftsklima etwas eingetrübt ist. Die Geschäftserwartungen bewegen sich knapp unter Vorjahresniveau.

Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine re­präsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben in Deutschland die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Ausgewählte Ergebnisse gibt der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) in Berlin in seinem Konjunktur-Telegramm bekannt. 

Insgesamt schätzen 82 % der Druckunternehmer ihre aktuelle Geschäftslage als befriedigend oder besser ein. 18 % beurteilen die aktuelle Situation als schlecht. Der Antwortsaldo liegt bei 7 % und somit weiterhin im positiven Bereich. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies eine Verbesserung um 2 Prozentpunkte. Im Vergleich zu Oktober 2012 liegt der Antwortsaldo um 5 Prozentpunkte niedriger.

Für das gesamte Verarbeitende Gewerbe wird ein Antwortsaldo von 13 % ausgewiesen. Die Druckindustrie konnte somit abermals den Abstand zur Gesamtindustrie reduzieren. Die Differenz ist auf nunmehr 6 Prozentpunkte geschrumpft.

Die Aussichten für das kommende Quartal haben sich etwas eingetrübt. Der positive Antwortsaldo aus dem Vormonat konnte nicht gehalten werden. Das Geschäftsklima erreicht im Oktober 2013 nur noch einen Antwortsaldo von −3 %. Gegenüber September dieses Jahres und Oktober des Vorjahres entspricht das jeweils einem Rückgang um 4 Prozentpunkte.

Die Aussichten für das kommende Halbjahr werden im Vergleich zum vergangenen Monat weniger gut beurteilt. Der Antwortsaldo zu den Geschäftserwartungen liegt im Oktober 2013 bei −13 %. 9 % der Druckunternehmer erwarten eine Verbesserung in den kommenden sechs Monaten. Diesen stehen 22 % gegenüber, die eine Verschlechterung für wahrscheinlich halten. Im Oktober 2012 wurde die künftige Geschäftslage mit einem Antwortsaldo von −9 % allerdings auch nur geringfügig besser eingeschätzt.

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