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Giesecke & Devrient steigert Ergebnis um neun Prozent

Investititionen in Forschung steigen um rund 25 Prozent

Der Münchner Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) verbesserte 2010 sein bereinigtes Ergebnis (EBIT) um neun Prozent auf 151 Mio. Euro.

Nach einem Bericht des Unternehmens erreichte der Konzernumsatz mit rund 1,7 Mrd. Euro das Niveau der Vorjahre. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen im Berichtszeitraum um rund 25 % auf 117 Mio. Euro. Der Konzernüberschuss lag bei 81 Mio. Euro.

Der Bereich Banknote blieb im Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von 753 Mio. Euro der größte Umsatzbringer des Konzerns. Durch das Ende der Sonderkonjunktur im Druckbereich und einen erhöhten Preisdruck sanken die Umsatzerlöse dieses Geschäftsbereiches um 16 %. Auch die aktuelle Vergabepraxis der Deutschen Bundesbank beim Eurodruck wirkte sich laut Giesecke & Devrient negativ auf den Geschäftsverlauf aus.

Positiv entwickelte sich der Geschäftsbereich Cards and Services. Die Umsätze hier stiegen im Jahre 2010 um fast 20 % auf 705 Mio. Euro.

Das internationale Behördengeschäft lief ebenfalls erfolgreich. Im Geschäftsbereich Government Solutions stieg der Umsatz um 15 % auf 210 Mio. Euro. Dies sei vor allem auf die neuen Projekten rund um den elektronischen Reisepass, ID-Dokumente und Systemlösungen zurückzuführen. Auch die Beteiligung am neuen deutschen Personalausweis trug zu dieser Entwicklung bei.
Die Umsätze im Segment New Business stiegen 2010 und erreichten 20 Mio. Euro – das entspricht einer Zunahme von 26 %.
Giesecke & Devrient (G&D) ist ein Technologiekonzern mit Hauptsitz in München. Das 1852 gegründete Unternehmen beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter und stellt Banknoten sowie Sicherheitsdokumenten und Ausweissysteme her.

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