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Giesecke & Devrient und Bundesdruckerei bündeln Auslandsgeschäft

Joint Venture für Regierungslösungen
 

Die Bundesdruckerei und Giesecke & Devrient wollen in einem Joint Venture ihre Auslandsaktivitäten zusammenfassen.

Giesecke & Devrient (G&D) und die Bundesdruckerei GmbH haben einen Vertrag zur Gründung eines  Joint Ventures unterzeichnet. In dem neuen Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Veridos GmbH (Berlin) bündeln die Partner ihr internationales Geschäft mit Lösungen zur sicheren Identifikation wie beispielsweise Pass- und Ausweissysteme für Regierungen. Ihr Deutschlandgeschäft, das Geschäft im privatwirtschaftlichen Markt sowie den Banknotendruck verantworten Bundesdruckerei und Giesecke & Devrient weiterhin in Eigenregie.

Giesecke & Devrient wird an Veridos einen Anteil von 60 Prozent halten, die Bundesdruckerei 40 Prozent. Veridos wird neben dem Sitz in Berlin eine Betriebsstätte in München, einen Produktionsstandort in Griechenland und weitere Tochtergesellschaften in Kanada, Mexiko und Brasilien haben und selbstständig auf dem internationalen Markt agieren. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe wird Veridos ab Mitte 2014 den Geschäftsbetrieb aufnehmen.

Auf Projektbasis arbeiten Giesecke & Devrient und die Bundesdruckerei seit einigen Jahren erfolgreich im internationalen Markt zusammen. Gemeinsam produzieren sie zum Beispiel den Führerschein für Lettland und haben im vergangenen Jahr einen Tender für die Ausgabe der elektronischen ID-Karte im Kosovo gewonnen. Gleichzeitig steigt die weltweite Nachfrage nach ID-Lösungen für den hoheitlichen Markt: So wächst etwa die Zahl der Flugreisenden jährlich um rund fünf Prozent. Beide Unternehmen liefern dafür Sicherheitslösungen. Zudem wird der Schutz von Identitäten immer wichtiger. Die Bedeutung von fälschungssicheren Ausweisdokumenten und Grenzkontrollsystemen, die eine zügige Abwicklung gewährleisten und gleichzeitig höchste Sicherheit garantieren, nimmt deutlich zu.

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