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Gogol Publishing und Multicom planen keine gemeinsame Datenbank

Neue Informationen nach der Übernahme im Oktober
 

Ein sich ergänzendes Produktportfolio hat nach Angaben der beteiligten Parteien zum „Schulterschluss“ zwischen Gogol Publishing und der Multicom geführt.

Die Gogol Medien GmbH & Co. KG (Augsburg), Anbieterin des Multikanal-Redaktionssystems Gogol Publishing und spezialisiert auf Portallösungen und cloudbasierte Publishing-Werkzeuge, hatte Anfang Oktober die Mehrheit der Multicom GmbH (Bergkirchen) erworben. Multicom zählt als ein größerer Anbieter von Multimedia-Publishinglösungen in der DACH-Region. Die Geschäftsführung bei Multicom übernahm Dr. Martin Huber. Inzwischen ist klar: Die Entwicklungsabteilungen der beiden Unternehmen bleiben bestehen, die Marken bleiben erhalten. 

Gemäß den beiden Parteien wird die Übernahme als „Schulterschluss“ gesehen. Die Palette an Werkzeugen für Medienprodukte in Print und Digital ergänze sich perfekt, um die Zeitung der Zukunft für alle Zielgruppen und Kanäle optimal zu gestalten. Der neue Multicom-Chef Dr. Martin Huber sieht die gedruckte Zeitung noch für viele Jahre als Basis für Zeitungsverlage, um maßgebliche Umsätze zu erwirtschaften. Gogol Publishing habe ein tiefes Verständnis für das Digitale, der „Schulterschluss“ mit der Multicom ermögliche nun einen beschleunigten Ausbau der sich ergänzenden Produktlinien der beiden Unternehmen. Somit könne man in Zukunft alle Anforderungen, die der Wandel der Zeitungsindustrie an Verlage stelle, aus einer Hand bedienen.

 
 

Dr. Martin Huber.

Hintergrundinformationen, gesammelt auf der Fachmesse DCX:
Symbolisiert durch einen verbindenden „Zebrastreifen“ zwischen den gegenüberliegenden Messeständen informierte Gogol Publishing über die mehrheitliche Übernahme der Multicom GmbH auf der Fachmesse. Diese ist als Schulterschluss zu sehen, es bleiben beide Entwicklungsabteilungen in Augsburg wie in Bergkirchen bestehen, die Marken bleiben erhalten. „NGen“ als performantes Produkt mit eigener schneller Rendering-Engine ergänze ideal und komplementär die cloud-basierten Gogol-Produkte.
Aufgrund der heutigen Möglichkeiten zur verteilten Datenhaltung ist eine gemeinsame Datenbank derzeit kein Thema. Die Kunden können Synergieeffekte beim Vertrieb bei eigenständigen Produktportfolios mit weiter wachsender Interoperabilität erwarten. Ge­schäftsführer Dr. Martin Huber unterstrich das Commitment, den Kunden auf dem gesamten Produktlebenszyklus und dem sanften Übergang von „Print“ zu „Online First“ mit unterschiedlichsten Umsetzungsgeschwindigkeiten begleiten zu wollen. [2841]

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