Weiterempfehlen Drucken

Großbuchbinderei Thalhofer steht zum Verkauf

"Stabile Umsätze" nach der Insolvenz

Die Großbuchbinderei Thalhofer ist auf der Suche nach einem strategischen Investor.

Die Unternehmensgruppe Großbuchbinderei Thalhofer mit Sitz in Schönaich bei Stuttgart sucht einen strategischen Investor oder Käufer. Nach der Insolvenzeröffnung im Sommer 2012 wurde das Unternehmen vom zuständigen Insolvenzverwalter Martin Wagner ohne Unterbrechung weitergeführt. Es sei gelungen, im 2. Halbjahr 2012 die Umsätze zu stabilisieren.

Den stabilen Umsatz führt Insolvenzverwalter Wagner auf eine „proaktive Kundenbearbeitung“ zurück. Durch persönliche Kundenansprache sowie Marketingmaßnahmen habe man zudem ehemalige Kunden zurückgewinnen können.

Die Thalhofer Großbuchbinderei GmbH & Co. KG wurde 1946 gegründet und verfügt nach eigenen Angaben über einen modernen Maschinenpark. Im Bereich Wire-O-Bindungen gehört das Unternehmen zu einem der sechs größten Anbieter in Deutschland. Die Kundenstruktur besteht aus ca.  225 Kaufkunden aufgebaut – kleine und mittlere Kunden wie Agenturen und Druckereien – sowie Großunternehmen.

Im Stammhaus der Großbuchbinderei befinden sich auf 4000 m² die Verwaltung, Produktions- und Lagerfläche sowie Schneidanlagen, Falzmaschinen, eine Klebebindeanlage, Bohrautomaten und Verpackungsmaschinen. Zudem gehört eine weitere Produktionshalle mit einer Fläche von 4.200 m² zum Unternehmen. Thalhofer ist ein Familienunternehmen, das heute in der dritten Generation von Karin, Frank und Norbert Thalhofer geführt wird. Neben Klebebindung in PUR oder Hotmelt fertigt das Unternehmen unzer anderem Schweizerbroschuren, Englische Broschuren oder Eurobind auch mit ein oder zwei Umschlagklappen in einem Arbeitsgang. In Wire-O-Bindung produziert Thalhofer Wandkalender, Broschüren, Kataloge, Buch- oder Terminkalender. Zum Portfolio gehören ebenso die verdeckte Wire-O-Bindung und die halbverdeckte  Wire-O-Bindung. Als weitere Leistungen bietet Thalhofer Zusammentragen, Bohren, Register schneiden, Kleben, Banderolieren,  einzeln- oder mehrweise Einschweißen, das Einhängen in Ordner oder  Mappen, Lagerung sowie den kompletten Versand an. Täglich werden bis zu 150.000 Exemplare verarbeitet.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Bobst: Vor 75 Jahren mit dem Bau von Faltschachtel-Klebemaschinen begonnen

Eine PCR382 wurde 1942 bei Zeiler (heute Limmatdruck Zeiler) in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt

In diesem Jahr ist es genau 75 Jahre her, dass Bobst mit der Entwicklung und Herstellung von Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verpackungsbranche begonnen hat. Eine der ersten Maschinen, eine PCR382, war 1942 bei Zeiler in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt worden. Dieses Unternehmen agiert heute unter dem Namen Limmatdruck Zeiler als Teil der RLC Packaging Group, eines Verpackungsherstellers mit Sitz in Hannover und verschiedenen Werken in Europa.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...