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Grycksbo Paper investiert in die Papierproduktion

Engpass auf dem Faserstoffmarkt

Grycksbo Paper investiert über drei Millionen Euro in die Modernisierung seiner Faserstoff-Wiederaufbereitungsanlage. Grycksbo Paper wurde im Jahr 2006 durch Accent Equity Partners AB von Stora Enso übernommen. Bereits im ersten Jahr unter neuer Unternehmensleitung wurde eine Million Euro in die Verbesserung der betrieblichen Effizienz investiert. Jetzt hat der Unternehmensvorstand weitere Investitionen beschlossen. Die Investition umfasst eine neue Stoffaufbereitungsanlage sowie zwei Refiner. Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten soll es dem Betrieb nach eigenen Angaben möglich sein, weitere Zellstoffarten zur Herstellung der G-Print Papierqualitäten einzusetzen. Bei G-Print handelt es sich um ein gestrichenes Papier, das in einem patentierten Streichverfahren hergestellt wird. Die Verwendung anderer Fasertypen könnten die wesentlichen Eigenschaften des Produkts, nämlich ein hohes Volumen und gleichmäßige Formation, weiter verbessern.
»Derzeit herrscht im Holz- und Faserstoffmarkt einige Besorgnis, in erster Linie aufgrund steigender Holzkosten und eines Mangels an Birkenholz infolge der Entscheidung, die Ausfuhrzölle auf russische Birke dramatisch zu erhöhen«, erklärt Mikael Frölander, geschäftsführender Direktor des Unternehmens. Neue Faserstoffe aus Südamerika, bei denen überwiegend Eukalyptus zum Einsatz kommt, setzen sich nach seiner Aussage immer stärker durch. Diese Fasern müssten jedoch anders behandelt werden als die nordischen Birkenhölzer.

Grycksbo Paper http://www.grycksbopaper.com

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