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Gute Stimmungslage bei den Papierverarbeitern

Geschäftsklima-Index auf höchstem Stand seit Juni 2007

Die Branchenkonjunktur der Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitenden Industrie hat sich im ersten Halbjahr 2010 wieder erholt und nach dem Krisenjahr 2009 wieder kräftig an Fahrt gewonnen.

Wie die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV, Darmstadt) mitteilen, lagen die Umsätze mit Papier- und Pappewaren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit insgesamt 8,54 Mrd. Euro um 4,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe ist sogar um 7,8 Prozent gestiegen. Demzufolge habe sich – so die WPV – die Stimmungslage in der Branche in den vergangenen Monaten merklich verbessert und sei „von großer Zuversicht“ geprägt.
Der vom Ifo-Institut monatlich gemessene Geschäftsklima-Index bewegt sich seit Jahresanfang 2010 wieder im positiven Bereich und hat im August den höchsten Wert seit Juni 2007 erreicht. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate werden von den befragten Unternehmen überwiegend positiv bewertet. Per Saldo rechnet jedes zweite Unternehmen aufgrund der dynamischen Auftragsentwicklung mit weiter steigenden Verkaufspreisen für Papier- und Pappewaren in den nächsten Monaten. Neben der guten Auftragslage würden die außergewöhnlich hohen und weiter steigenden Rohstoff- und Materialkosten die Papier-, Karton- und Pappeverarbeiter zu Preisreaktionen zwingen, so der WPV. Dem WPV gehören die Fachverbände der Hersteller von Wellpappe-Verpackungen, Faltschachteln, Getränkekartons, Vollpappe-Kartonagen, Papiersäcken, Beutel, Tüten, Kombidosen, Selbstklebeetiketten und Zigarettenpapieren an.

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