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HP sieht in Europa eine Flaute kommen

Gewinn- und Umsatzwarnung + Stellenabbau

Hewlett-Packard (HP) will wegen der schwierigen Geschäftslage 3000 Managerstellen streichen. Das Unternehmen gab zudem eine Gewinn- und Umsatzwarnung für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001. HP erwartet wegen der rasch sinkenden Ausgaben der Verbraucher für Informationstechnologie (IT) im laufenden zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 2 bis 4 Prozent. Die US-Konjunkturflaute dehne sich jetzt auch auf andere Regionen aus, vor allem auf Europa, erklärte die Konzernchefin Carly Fiorina. "Die jüngsten europäischen PC-Markt-Daten weisen darauf hin, dass die Abschwächung in Europa den gleichen Trend widerspiegelt, den wir in den USA gesehen haben", betonte sie. Trotz des schwierigen globalen Klimas sieht die Unternehmenschefin im Geschäft mit den Industriekunden eine Besserung. Von Seiten der deutschen HP-Tochter wurde gesagte, dass die 3000 Manager nicht entlassen werden, sondern lediglich ihre Führungsaufgaben verlieren. Die Hierarchie solle weiter ausgedünnt werden. Wie viele Arbeitsplätze von der Maßnahme in Deutschland betroffen seien, stehe noch nicht fest. Zur Entwicklung des Inlandsgeschäfts im zweiten Quartal gab es bei HP-Deutschland keine Angaben.

Hewlett-Packard GmbH http://www.hewlett-packard.de

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