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Haindl: Mit positiver Bilanz verabschiedet

Letzte Jahresbilanz als eigenständiger Konzern

Die bereits im Vorjahr einsetzende Marktbelebung setzte sich im Berichtsjahr verstärkt fort und sorgte bei der Haindl Papier GmbH & Co. KG für eine hohe Auslastung der Produktionsanlagen. Trotz umfangreicher Umbauten in den Werken Schongau und Steyrermühl sowie der Stilllegung der PM 1 in Augsburg überstieg die Produktion mit 2,4 Mio. t. das Vorjahr um 5,8 %. Wesentlichen Anteil hieran hatte der erfolgreiche Anlauf der PM 3 in Augsburg. Die gesamte Produktion des Berichtsjahres wurde abgesetzt. Der Konzernumsatz stieg um 1,2 % auf 1,67 Mrd. Euro.
Der Umsatz von Haindl Papier erhöhte sich aufgrund gestiegener Absatzmengen und verbesserten Durchschnittserlösen auf 1 Mrd. Euro. Steyrermühl und Parenco konnten den Umsatz aufgrund höherer Produktion auf 252 Mio. Euro bzw. 240 Mio. Euro steigern. Deutlich erhöhte Altpapier- und Zellstoffpreise führten zu einem Anstieg der Materialaufwandsquote auf 51,5 %. Die Investitionen in Sachanlagen erhöhten sich wegen neuer Papiermaschinen in Augsburg und Schongau auf 342 Mio. Euro Jahresüberschuss und Cash- flow waren mit 210 Mio. Euro bzw. 407 Mio. Euro deutlich höher als im Vorjahr.
Nach einer Bauzeit von 17 Monaten war in Augsburg im Juli die PM 3 erfolgreich in Betrieb genommen worden. Das Produktionsprogramm umfasst LWC-Offsetpapiere von 39 bis 70 g/m2. Zukunftsweisend sind vor allem die technologischen Aspekte der Anlage, die mit einer Breite von 9,60 m und einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 2 000 m/min zur Zeit die modernste LWC-Maschine der Welt ist.
Haindl war erst vor wenigen Wochen (DD berichtete) zu 100 % an den finnischen Papierhersteller UPM-Kymmene verkauft worden. Der Kaufpreis betrug 3,64 Mrd. Euro.

Haindl Papier GmbH & Co. KG http://www.haindl.de

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