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Haindl an UPM-Kymmene verkauft

Werk Duisburg Walsum geht an Norske Scog

Der Gesellschafterkreis der G. Haindl'sche Papierfabriken KGaA hat das Unternehmen für einen Kaufpreis von 3,64 Mrd Euro zu 100% an den finnischen Papierhersteller UPM-Kymmene verkauft. UPM-Kymmene außerdem Verbindlichkeiten in Höhe von 210 Mio. Euro übernimmt ergibt sich ein Kaufpreis von 3,85 Mrd. Euro. Außerdem wurde mit dem schwedischen Papierproduzenten Norske Skog vereinbart, dass UPM-Kymmene direkt nach Abschluss des kartellrechtlichen Genehmigungsverfahrens das Haindl-Werk Duisburg-Walsum und die niederländische Tochter Parenco B.V. für 1,1 Mrd. Euro an Norske Skog weiterverkauft. Ansonsten soll die Struktur des Unternehmens laut Haindel weitgehend unberührt bleiben.
Die bisherigen Haindl-Geschäftsführer Dr. Clemens Haindl und Dr. Manfred Scholz werden sich nach Abschluss des Kartellverfahrens aus der Geschäftsführung zurückziehen, während die Geschäftsführer Dr. Georg Holzhey und Fritz Holzhey in der Haind-Geschäftsführung bleiben. Dr. Georg Holzhey wird außerdem in den Vorstand der UPM-Kymmene Group eintreten und Fritz Holzhey wird Mitglied im Publication Papers Management Group des neuen Konzerns.
Haindl ist nach eigener Aussage der größte Hersteller von Pressedruckpapieren in Kontinental-Europa. Mit den deutschen Werken Augsburg, Schongau, Duisburg-Walsum, Schwendt und den beiden ausländischen Töchtern Parenco B.V. (Niederlande) und Steyrermühl AG (Österreich) hat das Unternehmen eine Jahreskapazität von 2,8 Mio. Tonnen und einen Umsatz von 1,64 Mrd. DM. UPM-Kymmene bringt es auf einen Kapazität von derzeit 9,7 Mio Tonnen und einen Umsatz von 9,5 Mrd. Euro.

Haindl http://www.haindl.de

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