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Heidelberg: Lokay druckt mit weltweit erster Speedmaster CX 102 der neuen Drupa-Generation

Südhessische Umweltdruckerei setzt auf integrierte Produktion und nachhaltiges Drucken
 

Ralf Lokay (links) und Thomas Fleckenstein (hier an der neuen Speedmaster CX 102 mit den aktuellen Drupa-Neuheiten) leben den Umweltschutz – so wurde das Gebäude der Druckerei Lokay grundlegend energetisch saniert, und seit kurzem gibt es auch zwei sortenreine Bienenstöcke.

Die in Reinheim bei Darmstadt ansässige Druckerei Lokay hat sich als weltweit erstes Unternehmen für die Speedmaster CX 102-Fünffarben mit Lackierwerk und Prinect Inpress Control 2 der neuen Drupa-2016-Generation entschieden. Die Maschine ist ab Werk mit dem neuen Prinect Press Center XL 2 und dem Wallscreen XL mit Intellistart 2 ausgestattet worden. Seit Herbst letzten Jahres wird sie nun im Dreischicht-Betrieb eingesetzt.

Es klingt unglaublich: „Seit dem Frühjahr 2015 haben wir 60.000 neue Mitarbeiter eingestellt“, schmunzelt Ralf Lokay, Inhaber und Geschäftsführer der Druckerei Lokay in Reinheim bei Darmstadt. Mit zwei sortenreinen Bienenstöcken will das Unternehmen seine Verpflichtung zur Biodiversität unterstreichen und den Umweltschutz nach innen und nach außen leben. Die wichtigsten Kunden dürfen sich dieses Jahr über Honig als Geschenk freuen. Lokay hat seine Unternehmensstrategie in den letzten Jahren auf den Umweltschutz ausgerichtet. Gegründet im Jahr 1932, beschäftigt die Druckerei heute 27 Mitarbeiter, die im letzten Jahr über vier Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten.

Ralf Lokays Ziel ist, die umweltfreundlichste Druckerei Deutschlands zu werden. Durch die energetische Sanierung des Druckereigebäudes mit einer Investition von 1,5 Mio. Euro ist ein weiterer Schritt auf dem Weg dorthin gesetzt. Das neue Gebäude wurde im Herbst 2014 eingeweiht, und die Einsparungen sind beträchtlich – über 55 Prozent weniger CO2 , 43 Prozent weniger Wasserverbrauch und 57 Prozent weniger Energie, wobei nur Ökostrom eingesetzt wird. Besonders interessant ist das Heizungskonzept ohne fossile Brennstoffe. Allein durch die Wärmerückgewinnung aus den Druckmaschinen können 15.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart und im Sommer die Produktionshallen gekühlt werden.

Thomas Fleckenstein, Prokurist und Marketingleiter, weiß zu berichten: „Als eine von wenigen Druckereien in Deutschland sind wir nach EMAS zertifiziert, geben also jährlich eine Umwelterklärung ab und müssen uns alle zwei Jahre revalidieren lassen. Wir bieten damit unseren Kunden eine größtmögliche Transparenz an.“ Die Wand im Eingangsbereich der Druckerei reicht nicht aus, um alle Zertifizierungen und Auszeichnungen auszustellen. So siegte die Druckerei Lokay 2015 bereits zum zweiten Mal bei den Druck&Medien-Awards als Umweltdruckerei des Jahres.

„Inzwischen liefern wir verstärkt bundesweit aus, selbstverständlich ist dabei auch die Logistik klimaneutral gestellt“, so Fleckenstein weiter.

Nachdem Lokay sich für die Speedmaster CX 102-Fünffarben mit Lackierwerk und Prinect Inpress Control 2 entschieden hatte, wurden in der Folgezeit an dieser Maschine die neuen Drupa-Komponenten getestet. Die Maschine wurde ab Werk mit dem neuen Prinect Press Center XL 2 und dem Wallscreen XL mit Intellistart 2 ausgestattet. Seit Herbst letzten Jahres wird die Maschine nun im Dreischicht-Betrieb eingesetzt. Insgesamt konnte man eine höhere Produktivität und Effizienz sowie kürzere Rüstzeiten bei hoher Qualität umsetzen“, so Ralf Lokay weiter. Sämtliche Messdaten vom Spektralfarbmesssystem Prinect Inpress Control 2 werden automatisiert in Prinect abgespeichert und können den Kunden bei Bedarf als Nachweis gezeigt werden.

Integriert sind alle Prozesse – von der Druckvorstufe, über den Druck bis hin zur Weiterverarbeitung über die Workflowsoftware Prinect in ihrer aktuellsten Version 2017. Sie soll für hohe Transparenz sorgen, so der Hersteller.

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