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Heidelberg: Neues Geschäftsfeld im IT-Bereich

Spezialist für den grafischen Maschinenbau bietet Entwicklungs-Know-how anderen Branchen an
 

Neues CAD-Add-on-Softwareprodukt: Der Heidelberg CAX Quality Manager. Damit können Anwender in unterschiedlichen Branchen die Qualität eigener Produkt- und Fertigungsdaten überprüfen. 

Jetzt sind es nicht mehr nur Druckvorstufen-, Druck- und Weiterverarbeitungs- sowie Energietechnik-Lösungen: Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) erweitert ihr Angebot für Kunden außerhalb der Printmedien-Industrie in Richtung Informationstechnologie: Angeboten wird der Heidelberg CAX Quality Manager. Dabei handelt es sich um ein neues CAD-Add-on-Softwareprodukt, mit dem Anwender in unterschiedlichen Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie, Luftfahrt- und Medizintechnik sowie der Elektroindustrie die Qualität eigener Produkt- und Fertigungsdaten (CAX-Daten) und auch die ihrer Lieferanten schnell und zuverlässig überprüfen können. 

Die Qualität von CAX-Daten hat über den gesamten Produktlebenszyklus einen entscheidenden Kosteneinfluss. Damit einhergehend werden industriell gefertigte Produkte zunehmend komplexer. Um bereits in der Entwicklung eine genaue Kontrolle zu ermöglichen, hat der Bereich Heidelberg Engineering Consulting eine Software entwickelt, die auf dem CAD-System „NX“ der Firma Siemens beruht und sich damit in den Produktentstehungsprozess integrieren lässt. Der Heidelberg CAX Quality Manager überprüft auf Knopfdruck die Produktdatenqualität für die gesamte Prozesskette von der Entwicklung über die Fertigung und Montage bis hin zum Service. Dabei kann der Anwender wahlweise Einzelteile, komplette Baugruppen oder Zeichnungen untersuchen. Das System zeigt Fehler an, macht Korrekturvorschläge und dokumentiert alle Ergebnisse. Fehler lassen sich so frühzeitig erkennen und beheben, was zu Kosteneinsparungen führt, wie Heidelberg betont. Gleichzeitig soll die Qualität der vorhandenen CAX-Daten steigen.

Heidelberg nutzt das Verfahren selbst seit rund sechs Jahren für die eigene CAX-Datenprüfung und hat die Software permanent weiterentwickelt. Als besondere Merkmale sieht Heidelberg die intuitive Bedienung und die Prüfgeschwindigkeit. Kunden können die Software ohne großen Schulungsaufwand in ihre Umgebung implementieren und um eigene Prüfroutinen erweitern. Zudem unterstützt die Software den Aufbau von NX-Modellen nach kundenspezifischen CAX-Methoden und Standards.

Laut Heidelberg arbeiten mittlerweile vier namhafte Pilotkunden an rund 1000 CAD-Arbeitsstationen aus den Branchen Maschinenbau, Automotive und Luftfahrttechnik mit dem Heidelberg CAX Quality Manager. „Mittlerweile bewegt sich das Auftragsvolumen in den neuen Geschäftsbereichen (Energietechnik und IT) bereits bei einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag“, berichtet Stephan Plenz, Vorstand Equipment bei Heidelberg.

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