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Heidelberg: Produktion in China legt zu

Werk-Erweiterung 2011

Lian Seng Chua (3. v. links), Leiter Heidelberg China, mit den beiden Geschäftsführern von Jinangxi Jinrui Printing, Zhu Kai Lin und Chen Qiu Lian (4. und 5. v. links)  sowie Stefan Hasenzahl (6. von links), Leiter Standort Qingpu bei Heidelberg, vor der 1000. von Heidelberg in China produzierten Maschine, einer Speedmaster CD 102.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG produziert mittlerweile jede dritte in China verkaufte Maschine vor Ort. Bis Mitte des Jahres 2011 plant Heidelberg nach eigenen Angaben die Inbetriebnahme eines dritten Bauabschnitts. Heidelberg plant, in Zukunft Maschinen aus China  auch zu exportieren. Dies soll aber die Produktion von High-Tech-Maschinen in Deutschland weiterhin nicht gefährden.

Kürzlich lief nach Angaben des Druckmaschinenhersteller die 1.000ste Maschine im Werk Qingpu bei Shanghai (China) vom Band. „Unsere Strategie, eine eigene Produktion für Standardmaschinen in China aufzubauen, hat sich bewährt. Wir haben damit unsere Marktposition vor Ort weiter ausbauen können und montieren mittlerweile rund ein Drittel aller in China verkauften Heidelberg Maschinen am Standort Qingpu“, erklärte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Erweiterung geplant

Heidelberg hat den Standort Qingpu im Jahr 2005 mit der Produktion von Falzmaschinen eröffnet. Im Jahr 2006 begann die Produktion kleinformatiger Druckmaschinen (Format 35 x 50 cm) für den lokalen Markt. Im Jahr 2007 erfolgte die Einweihung des zweiten Bauabschnitts und damit die Erweiterung der Produktionsfläche von rund 4.000 auf 13.500 m2 . Gleichzeitig begann Heidelberg mit der Montage von Druckmaschinen für das Mittelformat (Format 50 x 70 cm). Seit Mitte 2009 produziert Heidelberg auch Maschinen im Format 70 x 100 cm. Bis Mitte des Jahres 2011 plant Heidelberg nach eigenen Angaben die Inbetriebnahme des dritten Bauabschnitts und eine nochmalige Erweiterung der Produktionsfläche auf 66.000 Quadratmeter. Mittlerweile haben sich zahlreiche Zulieferunternehmen um den Montagestandort angesiedelt.

Export in Zukunft

Der Standort produziert ausschließlich Standardmaschinen nach den Qualitätsrichtlinien von Heidelberg – momentan überwiegend für den lokalen Bedarf – und beschäftigt heute rund 310 Mitarbeiter. Heidelberg plant, in Zukunft Maschinen aus China  auch zu exportieren.

Weiterhin High-Tech-Maschinen aus Deutschland

„Mit der lokalen Produktion von Standardmaschinen können wir unseren chinesischen Kunden in diesem Segment die weltweit bekannte Heidelberg Qualität zu einem sehr wettbewerbsfähigen Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Unsere hochautomatisierten und variantenreicheren High-Tech-Maschinen werden wir auch in Zukunft in Deutschland produzieren“, fasst  Stephan Plenz, Vorstandsmitglied Equipment und verantwortlich für den Standort in China, zusammen.

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