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Heidelberg: Produktion von Scannern wird eingestellt

Workflow-Software und Computer-to-Plate im Fokus

Die Heidelberger Druckmaschinen AG stellt aufgrund einer rückläufigen Nachfrage die Produktion von Scannern komplett ein und beschränkt ihr Angebot an Filmbelicheren auf den High-End Bereich. Bei den Scanner-Produkten, die aus dem Heidelberg-Programm genommen werden, handelt es sich um alle DTP-Scanner (gesamte Linoscan-Familie), Nexscan und Primescan. In der Sparte Computer-to-Film ist vorgesehen, Duosetter, Quicksetter 460 und Quicksetter 46 einzustellen. »Wir haben uns mit dieser Maßnahme rechtzeitig auf die künftige Entwicklung und Bedürfnisse in den Märkten eingestellt«, erklärte Heidelberg Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier. »Wir setzen den Schwerpunkt im Vorstufenbereich auf Computer-to-Plate und Workflow-Software«. Damit werde ein deutliches Signal für die Zukunft des Standortes Kiel, an dem die Produktion von Digitalduckmaschinen weiter ausgebaut werden soll, gesetzt. Mittelfristig entwickele sich der Standort zu einem wichtigen Standbein für die Entwicklung und Produktion der Farbdigitaldruckmaschine Nexpress. Durch die aus den genannten Markttrends notwendige Reduzierung des Produktportfolios plant das Unternehmen, in Kiel in den nächsten Monaten rund 200 Mitarbeiter abzubauen. Für die Fertigung der Farbdigitaldruckmaschine Nexpress sind etwa 60 Mitarbeiter zusätzlich vorgesehen. Derzeit sind in Kiel knapp 1.500 Mitarbeiter beschäftigt.

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