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Heidelberg: Proteste gegen Kündigungen

Rund 200 Menschen sollen gegen die Pläne der Unternehmensleitung protestiert haben

Wie aus einer Meldung der Wirtschaftspresse hervorgeht, wehren sich Mitarbeiter des angeschlagenen Druckmaschinenbauers Heidelberger Druckmaschinen weiter gegen die geplanten Kündigungen. Unter dem Motto »Heidelberger machen Druck« sollen am Montag nach Gewerkschaftsangaben rund 200 Menschen gegen die Pläne des Konzerns protestiert haben.
Heidelberg will bis zu 5000 von insgesamt etwa 20000 Stellen streichen - etwa die Hälfte davon an den Standorten Heidelberg und Wiesloch. Rund 900 Mitarbeiter haben die beiden Werke bereits verlassen. Etwa 1450 drohe nun die Kündigung. IG Metall und Betriebsrat kämpfen darum, möglichst viele von ihnen zunächst in Kurzarbeit zu halten, wie es weiter heißt.
Derzeit befinden sich laut Gewerkschaft 87% der Belegschaft im Raum Heidelberg in Kurzarbeit. Sie bleiben im Durchschnitt neun Tage pro Monat zu Hause.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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