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Heidelberg: Startschuss für neues Entwicklungszentrum

50-Mio.-Euro-Investition – Forschungsstätte für rund 1000 Arbeitsplätze
 

Das Bild zeigt Ministerin Bauer (2. v. r) und CEO Rainer Hundsdörfer (re.). Beide geben den Startschuss für das neue Entwicklungszentrum am Standort Wiesloch-Walldorf – von li: Frank Kropp, Entwicklungsleiter; Stephan Plenz, Vorstand Equipment.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat gemeinsam mit der baden-württembergischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer (Grüne), den offiziellen Startschuss für das neue Entwicklungszentrum am Standort Wiesloch-Walldorf gegeben. Hier wird für rund 1.000 Arbeitsplätze im Jahr 2018 eine neue Forschungsstätte für die Druckindustrie entstehen.

Vor dem Hintergrund eines globalen Umsatzes in der Druckbranche von rund 400 Milliarden Euro jährlich, Tendenz steigend, will das Unternehmen rund 50 Mio. Euro in das neue Zentrum investieren.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation der vergangenen Jahre hat Heidelberg den Forschungsetat nach eigenen Angaben „zu keinem Zeitpunkt gekürzt“, sondern sich auf die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen konzentriert. 

Gefragt sind heute in der Druckindustrie neue Anwendungen und Steuerungstechniken. Neben dem klassischen Offsetdruck gehört dem Digitaldruck die Zukunft und dieser sorgt dafür, dass die Branche weiter wächst. Damit wird insbesondere der Trend zu flexiblen, individualisierten Kleinstauflagen bedient. Auch der so genannte digitale 4D-Druck, das Bedrucken von dreidimensionalen Gegenständen unterschiedlichster Materialien, unterstreicht diesen Trend; hiermit ist das individuelle Bedrucken von Glas, Holz, Plastik und anderen Stoffen möglich. Heidelberg hat neben seinen Bogenoffsetdruckmaschinen-Baureihen auch verschiedene Lösungen für digitale Applikationen im Portfolio, so auch für den 4D-Druck.

„Das Beispiel Heidelberg zeigt, dass auch ein großer Konzern sich neu erfinden kann“, betont Forschungsministerin Bauer. 

Dass die Heidelberger einen grundlegenden Wandel durchmachen, zeigt sich auch daran, dass mittlerweile mehr als 250 Software-Spezialisten dort arbeiten. Und Heidelberg beschäftigt neben den branchentypischen Berufsgruppen beispielsweise auch Chemiker, da der Konzern jetzt auch eigene umweltfreundliche Farben für zahlreiche neue Anwendungen entwickelt und produziert.

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