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Heidelberg: Teile der Jagenberg-Gruppe übernommen

Produktangebot um Faltschachtelklebe- und Bogenstanzmaschinen erweitert

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) übernimmt zum 31.01.2003 den Geschäftsbereich Faltschachtelverarbeitung der Jagenberg-Gruppe, Düsseldorf. Hierbei handelt es sich um die Jagenberg Diana GmbH in Neuss, die Faltschachtel- beziehungsweise Wellpappeklebemaschinen herstellt und die Woschnik + Partner Maschinenbau GmbH, die Bogenstanzmaschinen in Mönchengladbach fertigt. Darüber hinaus erwirbt Heidelberg die Anteile an der Jagenberg Slovensko Spol. S.r.o. in Nové Mesto nad Váhom (Slowakei), die die beiden anderen Firmen mit mechanischen Bauteilen und vormontierten Baugruppen beliefert. Die Jagenberg-Gruppe gehört mehrheitlich zur Rheinmetall AG. Der Jahresumsatz liegt bei 40 Millionen Euro, insgesamt sind derzeit zusammen 372 Mitarbeiter in den Firmen beschäftigt.
»Diese Übernahme passt perfekt zu unserer Strategie, den Bereich Weiterverarbeitung zu stärken und auszubauen«, erklärt Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. Mit den Faltschachtelklebe- und Bogenstanzmaschinen werde eine Lücke im Heidelberg-Portfolio geschlossen. Der weltweite Markt für Verpackungsdruckmaschinen beträgt rund eine Milliarde Euro. In diesem Marktsegment besitzt Heidelberg weltweit einen Anteil von knapp 20 Prozent. Das weltweite jährliche Marktvolumen für die Faltschachtelklebe- und Bogenstanzmaschinen beträgt cirka 600 Millionen Euro. Durch die angekündigte Übernahme hält Heidelberg nach eigener Aussage daran einen Anteil von rund acht Prozent. Ziel sei es, diesen Anteil in den nächsten Jahren zu verdoppeln, so Postpress-Verantwortliche Dr. Jürgen Rautert. Heidelberg bietet nun Bogenstanzmaschinen in den gängigen Formaten III, IV und VI. Faltschachtelklebe- und Wellpappenklebemaschinen stehen in unterschiedlichen Arbeitsbreiten zur Verfügung und werden ergänzt durch entsprechende Anleger und Ausleger.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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