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Heidelberg: Wandelanleihe nahezu vollständig in Eigenkapital gewandelt

Eigenkapitalquote erhöht sich – Konzernumsatz soll auf rund 3 Mrd. Euro steigen
 

Heidelbergs Chief Financial Officer Dirk Kaliebe.

Die Investoren einer fälligen Wandelanleihe in Höhe von 60 Millionen Euro haben zum Stichtag 30. Juni 2017 rund 95 Prozent ihrer Anteile in Heidelberg-Aktien gewandelt. Das gab Heidelberg heute bekannt. Dadurch sinkt die Verschuldung des Unternehmens weiter und die jährlichen Zinskosten reduzieren sich um rund 5 Mio. Euro, wie es weiter heißt. Gleichzeitig steigt die Profitabilität und die Eigenkapitalquote erhöht sich um rund 2,5 Prozent. Bei einer Wandelanleihe handelt es sich gemäß Wikipedia um eine von einer Anteilsgesellschaft ausgegebenen und in der Regel mit einem Nominalzins ausgestatteten Anleihe, die den Inhaber dazu berechtigen soll, sie während einer Wandlungsfrist zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien einzutauschen. Geschieht dies nicht, wird die Anleihe zum Ende der Laufzeit zur Rückzahlung fällig.

Vor diesem Hintergrund wertete Heidelberg-CFO Dirk Kaliebe den gestiegenen Aktienkurs und die Wandlung der Anleihe in Eigenkapital als ein Signal dafür, dass die neue Strategie „Heidelberg goes Digital“ bei den Investoren auf Resonanz gestoßen sei.

Die sogenannte Digitale Transformation ist eine der drei Säulen dieser Strategie, die Heidelberg zur Bilanzpressekonferenz am 8. Juni vorgestellt hatte (print.de berichtete). „Nach dem für Heidelberg erfolgreich verlaufenen nachhaltigen Turnaround in die Gewinnzone, soll das Unternehmen nun durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen bis zum Jahr 2022 kontinuierlich wachsen. Dabei soll der Konzernumsatz auf rund 3 Mrd. Euro steigen. Zugleich soll sich die Profitabilität nochmals deutlich auf ein Ebitda von 250 bis 300 Mio. Euro und einen Nachsteuergewinn von mehr als 100 Mio. Euro verbessern“, wie Kaliebe weiter ausführt.

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