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Heidelberg druckt rote Zahlen

Zahlen für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2003/2004 vorgestellt

Wegen der anhaltenden Krise auf dem Druck- und Werbemarkt ist der weltgrößte Druckmaschinenhersteller Heidelberger im ersten Quartal 2003/04 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, belief sich der Verlust von April bis Juni auf 59 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Heidelberg noch 21 Millionen Euro verdient. Der Umsatz sank von 930 Millionen Euro auf rund 720 Millionen Euro. Der Auftragseingang brach um 32 Prozent auf 760 Millionen Euro ein. Alle vier Geschäftsfelder schrieben rote Zahlen, erstmals auch der Bereich Sheetfed (Bogendruck), der die ersten drei Monate einen Verlust von 18 (Vorjahreszeitraum: plus 74) Millionen Euro verbuchte. Der Umsatz mit Bogendruckmaschinen brach um 29 Prozent auf 492 Millionen Euro ein, der Auftragsbestand schrumpfte um 30 Prozent auf 625 Millionen Euro. Die chronisch defizitären Bereiche Digital- und Rollenoffsetdruck verringerten dagegen bei stabilen Umsätzen im ersten Quartal ihre Verluste.
»Im ersten Quartal zeigte sich eine weiterhin große Investitionszurückhaltung bei den gewerblichen Druckereien in nahezu allen Märkten. Die schwache Nachfrage in den USA und in Europa betrafen in diesem Quartal verstärkt den Bereich Sheetfed«, kommentierte Bernhard Schreier, Vorstandvorsitzender des Unternehmens. Das wirtschaftliche Umfeld lasse eine konkrete Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr derzeit nicht zu.
Ende Juni 2003 beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit rund 24.100 Mitarbeiter gegenüber 24.700 im Vorjahr. Insgesamt wird Heidelberg im Zeitraum vom 1. April 2002 bis 31. März 2004 rund 3.200 Mitarbeiter weltweit abbauen.

Heidelberger Druckmaschinen http://www.heidelberg.com

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