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Heidelberg legt Neun-Monatszahlen des Geschäftsjahres 2003/2004 vor

Verlust durch hohe Einmalaufwendungen

Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberg) hat in den ersten neun Monaten (1. April bis 31. Dezember 2003) des Geschäftsjahres 2003/2004 einen Auftragseingang in Höhe von 2,8 Milliarden Euro erzielt (Vorjahr 3,1 Milliarden Euro). Im dritten Quartal erreichte der Auftragseingang mit knapp einer Milliarde Euro den Wert des Vorquartals und lag währungsbereinigt auf Vorjahresniveau. Der Umsatz im Berichtszeitraum betrug 2,5 Milliarden Euro (Vorjahr 2,9 Milliarden Euro). Bereinigt um Währungseffekte bedeutet dies einen Rückgang um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz im dritten Quartal allein lag mit knapp einer Milliarde Euro über den Umsätzen der Vorquartale. Währungsbereinigt konnt der Hersteller das Niveau des dritten Quartals des Vorjahres erreichen.
Das betriebliche Ergebnis im Berichtszeitraum verbesserte sich gegenüber dem Wert des Halbjahres um 3 Millionen Euro auf minus 90 Millionen Euro (Vorjahr 48 Millionen Euro). Hier wirkten sich im dritten Quartal die Kostensenkungsmaßnahmen von allein rund 55 Millionen Euro aus. Insgesamt konnte Heidelberg in den ersten neun Monaten das Niveau der Strukturkosten im Vorjahresvergleich durch die Einsparmaßnahmen um rund 115 Millionen Euro verringern.
Das Unternehmen hat im Zusammenhang mit der Neuausrichtung im dritten Geschäftsquartal insgesamt 525 Millionen Euro für Einmalaufwendungen, vorwiegend Buchwertabschreibungen, zurückgestellt. Somit ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von minus 685 Millionen Euro (Vorjahr minus 121 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern zum 31. Dezember 2003 betrug minus 725 Millionen Euro (Vorjahr minus 82 Millionen Euro).
Zum 31. Dezember 2003 beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit rund 23.400 Mitarbeiter (Vorjahr 24.700). Bis Ende des nächsten Geschäftsjahres 2004/2005 wird Heidelberg im Vergleich zum 1. April 2002 weltweit insgesamt rund 4.200 Stellen gestrichen haben, wovon bereinigt 3.000 Stellen bereits weggefallen sind. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres waren es allein 300 Stellen.

Heidelberger Druckmaschinen http://www.heidelberg.com

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