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Heidelberg mit knapp 8 Prozent Umsatzplus und positivem Ergebnis

Entwicklung des Geschäftsjahres 2015/2016 (1. April 2015 bis 31. März 2016) – Ergebnis nach Steuern: +28 Mio. Euro (Vorjahr: -72 Mio. Euro)
 

Blick auf die neue Primefire 106 in Halle 1 (Drupa 2016).

In ihrem Geschäftsjahr 2015/2016 (1. April 2015 bis 31. März 2016) hat die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ein Wachstum erzielen können. Die in den zurückliegenden Jahren vollzogene strategische Neuausrichtung greife, so Heidelberg-Vorstandschef Dr. Gerold Linzbach bei der Vorstellung der Ergebnisse. Das Umsatzplus, die auf nahezu 8 Prozent verbesserte Ebitda-Marge und reduzierte Finanzierungskosten hätten im Berichtsjahr zum prognostizierten, positiven Nachsteuergewinn geführt. So wurde ein Ergebnis-Turnaround von 100 Mio. Euro (von -72 Mio. auf +28 Mio. Euro) erzielt.

In den kommenden Jahren strebt Heidelberg auf der Grundlage des neuen Portfolios und geplanter Zukäufe insbesondere im Services-Bereich eine Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses an. Im laufenden Geschäftsjahr 2016/2017 plant das Unternehmen erneut ein Umsatzwachstum von bis zu 4 Prozent zu erzielen. Auch mittelfristig soll der Konzernumsatz um bis zu 4 Prozent pro Jahr auf rund 3 Mrd. Euro gesteigert werden. Die Profitabilität soll dabei bezogen auf die Ebitda-Marge in einer Spanne von 7 bis 10 Prozent „auf einem hohen Niveau liegen“, so Linzbach weiter.

Im laufenden Geschäftsjahr 2016/2017 geht das Unternehmen davon aus, dass trotz der Vorleistungen für den beschleunigten Ausbau des Digitalgeschäfts und des Servicegeschäfts eine Ebitda-Marge auf dem Niveau des Vorjahres erreicht werden kann. Gleichzeitig soll das Finanzergebnis durch die Senkung der Zinslast weiter verbessert werden. Damit wird für das Geschäftsjahr 2016/2017 ein moderat steigender Nachsteuergewinn angestrebt. Dieser soll auch in den kommenden Jahren weiter steigen.

Die Entwicklungen 2015/2016

Im Berichtsjahr 2015/2016 erzielte Heidelberg eine Umsatzsteigerung von 7,6% auf 2,512 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,334 Mrd. Euro). Währungsbereinigt (2,426 Mrd. Euro) lag das Wachstum mit rund 4% im Rahmen der Erwartungen. Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum mit 2,492 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert (2,434 Mrd. Euro). Das Ebitda ohne Sondereinflüsse betrug im Berichtszeitraum 189 Mio. Euro (Vorjahr: 188 Mio. Euro, davon rund 50 Mio. Euro Sondereffekte). Dies entspricht einer Ebitda-Marge von 7,8% (Vorjahr ohne Sondereffekte: 5,9%) vom währungsbereinigten Umsatz. Die Sondereinflüsse für Portfoliomaßnahmen lagen im Berichtszeitraum bei rund -21 Mio. Euro (Vorjahr: -99 Mio. Euro). Das Finanzergebnis verbesserte sich auf -65 Mio. Euro (Vorjahr: -96 Euro). Dies führte zu einem deutlich positiven Ergebnis nach Steuern von 28 Mio. Euro (Vorjahr: -72 Mio. Euro).

Zum 31. März 2016 erreichte das Eigenkapital 287 Mio. Euro (Vorjahr: 183 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich damit von 8 Prozent auf 13 Prozent. Der Free Cashflow betrug zum Geschäftsjahresende -32 Mio. Euro (Vorjahr: -17 Mio. Euro).

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