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Heidelberg schreibt rote Zahlen

Betriebsergebnis im zweiten Halbjahr bei minus 85 Millionen Euro

Die Heidelberger Duckmaschinen AG schließt das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/2009 mit roten Zahlen ab. Nach zwei Quartalen fiel das betriebliche Ergebnis mit minus 85 Mio. Euro deutlich negativ aus (Vorjahr: 96 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im erst Halbjahr minus 95 Mio. Euro (Vorjahr: 44 Mio. Euro). Für das zweite Quartal lag das Ergebnis bei minus 50 Mio. Euro (Vorjahr: 70 Mio. Euro). Darin enthalten sind Sondereinflüsse in Höhe von 40 Mio. Euro. Bereinigt ergibt sich im zweiten Quartal ein betriebliches Ergebnis von minus 10 Mio. Euro. Der Umsatz des Unternehmens blieb in den ersten beiden Quartalen mit 1,461 Mrd. Euro hinter den Vorjahreswerten von 1,639 Mrd. Euro zurück. Im zweiten Quartal belief sich der Umsatz auf 804 Mio. Euro (Vorjahr: 897 Mio. Euro).
Zum 30. September 2008 betrug die Mitarbeiterzahl der Heidelberg-Gruppe 19.865 Personen.
Bereits am 30. Oktober 2008 hatte der Druckmaschinenhersteller angekündigt, sein Kostensenkungsprogramm ausweiten zu wollen und in diesem Zuge rund 2.500 Stellen zu streichen. In der Produktions sollen 1.300, in der Verwaltung 1.200 Arbeitsplätze wegfallen. Statt der bislang angekündigten Kostensenkungen in Höhe von 75 Millionen Euro sollen außerdem insgesamt 150 bis 180 Millionen Euro des Gesamtpakets bereits auf das kommende Geschäftsjahr 2009/2010 entfallen. Weitere Maßnahmen im Folgejahr 2010/2011 sollen zu Gesamteinsparungen von rund 200 Millionen Euro führen. Mit diesem zusätzlichen Restrukturierungsbedarf werden sich die Gesamtkosten des nun ausgeweiteten Maßnahmenprogramms auf 130 bis 150 Millionen Euro erhöhen.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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