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Heidelberg schreibt wieder schwarze Zahlen

Nach fünf Verlustjahren wieder ein kleiner Gewinn nach Steuern
 
Dr. Gerold Linzbach

Dr. Gerold Linzbach, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist nach fünf Verlustjahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach vorläufigen Berechnungen lag der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2013/2014 (1. April 2013 bis 31. März 2014) bei vier Mio. Euro. Im Vorjahr hatte der Druckmaschinenhersteller noch 117 Mio. Euro Verlust nach Steuern erwirtschaftet.

"Heidelberg schreibt nach Steuern wieder Gewinne. Das war unser wichtigstes Ziel", kommentiert Dr. Gerold Linzbach,  Vorstandvorsitzender des Unternehmens, diese Zahlen.  Es war das erste volle Geschäftsjahr unter Linzbachs Führung, der sein Amt am 1. September 2012 angetreten hatte.

Die verbesserten Ertragszahlen kamen trotz eines deutlichen Umsatzrückganges zustande: Der Konzernumsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 2,43 Mrd. Euro über elf Prozent unter dem Vorjahreswert (2,735 Mrd. Euro).

Das Ebitda ohne Sondereinflüsse lag bei 143 Mio. Euro (Vorjahr: 80 Mio. Euro), das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebit) ohne Sondereinflüsse stieg von minus drei Mio. Euro im Vorjahr auf 72 Mio. Euro. Die Sondereinflüsse lagen im Berichtszeitraum bei rund –10 Mio. Euro, das Finanzergebnis betrug –60 Mio. €. Dies führte nach vorläufigen Zahlen zum Jahresüberschuss von vier Mio. Euro.

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