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Heidelberg steigert die Produktion in China

Produktionsfläche wird auf 45.000 qm erweitert

Die Heidelberger Druckmaschinen hat in einem feierlichen Festakt den dritten Bauabschnitt am Werk in Qingpu bei Shanghai eingeweiht. Die Produktionsfläche wird auf 45.000 m2 erweitert.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat am vergangenen Mittwoch in einem Festakt vor 900 Gästen den dritten Bauabschnitt am chinesischen Standort Qingpu bei Shanghai eingeweiht.

Mit der Fertigstellung vergrößert sich die Produktionsfläche des Werkes auf rund 45.000 m2 und hat sich damit in nur vier Jahren mehr als verdreifacht.

Größter Einzelmarkt

Heidelberg stellt seit dem Jahr 2005 Druckmaschinen für das Klein- und Mittelformat sowie Falzmaschinen in Qingpu her. Seit dem vergangenen Jahr produziert das Unternehmen dort zudem Druckmaschinen im Format 70 x 100 cm und damit nun drei für den chinesischen Markt relevante Standardmaschinen. Rund 400 Mitarbeiter sind in Qingpu beschäftigt und fertigen Maschinen vorwiegend für den lokalen Markt. Künftig plant Heidelberg aber, den Exportanteil solcher Standardmaschinen in benachbarte Märkte Schritt für Schritt zu erhöhen.

„China ist mittlerweile unser umsatzstärkster Einzelmarkt und spielt eine tragende Rolle für die Geschäftsentwicklung von Heidelberg“, sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, im Rahmen der Eröffnungszeremonie. In der Tat nimmt die Nachfrage nach Druckerzeugnissen in China stark zu: „Das Druckvolumen hat sich dort in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Mittlerweile stammt jede dritte von Heidelberg in China verkaufte Maschine aus der Produktion in Qingpu. Es ist uns gelungen, mit diesem Angebot zusätzliche Kundensegmente im wichtigsten Zukunftsmarkt unserer Branche zu erschließen. Unsere Strategie, das Potenzial in Schwellenländern auszuschöpfen, zahlt sich aus.“

Werksverbund

Der Standort Qingpu ist vollständig in den Heidelberg-Werksverbund der deutschen Standorte Wiesloch-Walldorf, Amstetten, Brandenburg, Leipzig, Ludwigsburg sowie Nové Mesto in der Slowakei integriert. Damit soll ge-währleistet werden, dass alle Prozesse sowie die Qualität auch bei einem steigenden Anteil lokaler Zulieferbetriebe den weltweit einheitlichen Qualitätsstandards von Heidelberg entsprechen. Dies ist nicht zuletzt deshalb notwendig, um in Zukunft Teile von zertifizierten chinesischen Lieferanten auch in Deutschland verbauen zu können.

Heidelberg ist der einzige der europäischen und japanischen Druckmaschinenproduzenten, der in China eine eigene Produktion betreibt. Da-durch lassen sich Kostenvorteile vor Ort nutzen sowie das Währungsrisiko und Importnachteile minimieren.

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