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Heidelberg verabschiedet Maßnahmenpaket zur Kostenreduzierung

Durch Restrukturierung und Stellenabbau sollen 100 Mio. Euro eingespart werden

Mit einem »Maßnahmenpaket zur Kostenverbesserung« reagiert die Heidelberger Druckmaschinen AG auf die schwierigen Marktbedingungen und die schwachen vorläufigen Ergebniszahlen des ersten Quartals. Für das zweite und dritte Quartal 2008/2009 rechnet Heidelberg aufgrund der Drupa-Aufträge mit einer Steigerung bei Umsatz und Ergebnis. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen jedoch davon aus, bei Umsatz und Betriebsergebnis unter dem Vorjahr zu liegen.
Mit dem bereits vor der Messe angekündigten Maßnahmenpaket will Heidelberg bis 2010/2011 rund 100 Mio. Euro einsparen. Die Maßnahmen sehen auch die Streichung von weltweit 500 der 19 596 Stellen bis Ende des Geschäftsjahres 2010/2011 vor.
Zudem sollen im Bereich F&E durch Effizienzsteigerungen und die Zusammenlegung von Entwicklungsaktivitäten Kosten in Höhe von mindestens 25. Mio. Euro eingespart werden.
Über eine Zusammenlegung von Produktionskapazitäten und die Verlagerung von Teilbereichen in die Slowakei will Heidelberg das Ergebnis im Bereich Postpress bis 2010/2011 um 20 Mio. Euro verbessern. Das Einkaufsvolumen außerhalb des Euro-Raums soll von derzeit rund 40 Mio. Euro auf knapp 200 Mio. Euro im Jahr 2010/2011 gesteigert werden. Zudem ist der Ausbau der Werke in China und der Slowakei sowie die Verlagerung der Produktion einer Druckmaschine im Kleinformat in das US-amerikanische Werk vorgesehen. Die Maßnahmen sollen zu kostenwirksamen Effekten von rund 15 Mio. Euro führen. Durch die Senkung der Strukturkosten will Heidelberg in den nächsten 24 Monaten zudem indirekte Kosten in Höhe von 40 Mio. Euro einsparen.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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