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Heidelberg verbessert Profitabilität nach neun Monaten

Druckmaschinenhersteller veröffentlicht Zahlen für bisherige Quartale des Geschäftsjahres 2013/2014
 

Nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 weist Heidelberg eine deutlich verbesserte Profitabilität auf.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) liegt nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2013/2014 (1. April bis 31. Dezember 2013) bezogen auf die Ergebnisentwicklung und die Profitabilität auf Kurs. So weist das operative Ergebnis nach drei Quartalen einen verbesserten Wert gegenüber dem Vorjahr aus. Im dritten Quartal (1. Oktober bis 31. Dezember 2013) lag das EBITDA trotz deutlich geringeren Umsatzes auf Vorjahresniveau. Damit liegt das Unternehmen laut eigenen Angaben im Plan, um die angestrebten Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen. 

Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum nach neun Monaten bei 1,685 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,905 Mrd. Euro). Rund ein Drittel des Rückgangs basierte auf negativen Währungseffekten. Diese führten in den besonders betroffenen Regionen Asia/Pacific und South America, vor allem Brasilien, auf Kundenseite darüber hinaus zu Investitionszurückhaltungen im Neumaschinengeschäft. Daneben wurden margenschwache Geschäfte weiter zurückgefahren. Eine Belebung der Nachfrage war dagegen in der Region North America – insbesondere den USA – zu verzeichnen.

Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 wurde trotz rückläufiger Umsätze die operative Gewinnschwelle überschritten. Aufgrund nachhaltiger Einsparmaßnahmen aus dem Effizienzprogramm Focus und Maßnahmen zur Erhöhung der Deckungsbeiträge haben sich sämtliche Ergebniskennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. So stieg das EBITDA ohne Sondereinflüsse nach drei Quartalen von 4 Mio. Euro im Vorjahr auf 67 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge erreichte einen Wert von 4 Prozent. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ohne Sondereinflüsse wurde nach neun Monaten von -58 Mio. Euro auf 10 Mio. Euro gesteigert. Damit weist Heidelberg erstmals im laufenden Geschäftsjahr kumuliert ein positives EBIT aus.

Im Berichtszeitraum betrug das Finanzergebnis nach drei Quartalen -41 Mio. Euro (Vorjahr -36 Mio. Euro). Das Vorjahr beinhaltete positive Einmaleffekte aus Steuererstattungszinsen. Nach neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern von -118 Mio. Euro im Vorjahr auf -32 Mio. Euro. Kumuliert verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 auf -40 Mio. Euro, nach -94 Mio. Euro im Vorjahr. 

Der Auftragsbestand im Heidelberg-Konzern blieb zum 31. Dezember 2013 mit 588 Mio. Euro im Vergleich zum Vorquartal (598 Mio. Euro) stabil. 

Der Free Cashflow war nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 inklusive Auszahlungen für Restrukturierung (-57 Mio. Euro) mit rund -10 Mio. Euro nahezu ausgeglichen. Gegenüber dem Vorjahr (-87 Mio. Euro) verbesserte er sich aufgrund eines gestiegenen Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit und der Mittelfreisetzung durch Asset Management und im Net Working Capital (Nettoumlaufvermögen). 

Die Nettofinanzverschuldung konnte im Zwölfmonatsvergleich auf 271 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 325 Mio. Euro) reduziert werden. Trotz weiterer Auszahlungen für Focus konnte die Verschuldung zum 31. Dezember 2013 auf dem niedrigen Niveau vom 31. März 2013 (261 Mio. Euro) gehalten werden. 
 
Mit der Verlängerung der syndizierten Kreditlinie und der Aufstockung der Anleihe um 51 Mio. Euro hat Heidelberg Anfang Dezember seine Finanzierungsstruktur hinsichtlich der Fälligkeiten weiter verbessert. Der Finanzrahmen besteht im Wesentlichen aus der syndizierten Kreditlinie von derzeit 340 Mio. Euro und einer Wandelanleihe über 60 Mio. Euro (beide mit Laufzeit bis Mitte 2017) sowie der Anleihe über 355 Mio. Euro mit Laufzeit bis April 2018. Heidelberg hat damit einen für die Geschäftsentwicklung adäquaten Finanzrahmen vereinbart und verfügt über eine diversifizierte Finanzierungsstruktur. 

Die Mitarbeiterzahl lag zum 31. Dezember 2013 bei 12.851, zuzüglich 621 Auszubildender (Vorjahr: 13.901, zuzüglich 662 Auszubildender). 

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