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Heidelberg will 2.200 Stellen abbauen

Standortzusammenlegung soll Kosten einsparen

Die Heidelberger Druckmaschinen AG plant einen massiven Stellenabbau, von dem weltweit 2.200 Mitarbeiter betroffen sind. Darin sei der bereits zum Anfang des Geschäftsjahres angekündigte Wegfall von 300 Jobs enthalten, teilte das Unternehmen heute, Mittwoch, mit. Heidelberg erhofft sich von den Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro. Allein an der Standorten Heidelberg und Wiesloch werden rund 900 Stellen entfallen. In Kiel arbeiten künftig 770 Menschen weniger, da Heidelberg die Herstellung von Digitaldruckmaschinen in Rochester, USA, konzentrieren wird und die Produktion der Nexpress-Farbdigitaldruckmaschine dorthin auslagert. Auch die Entwicklung und Fertigung von Weiterverarbeitungskomponenten für den Digitaldruck erfolgt künftig in den USA. Durch die Zusammenlegung der Postpress-Standorte Ludwigsburg und Mühlhausen in eine neue Niederlassung im Großraum Stuttgart gehen in Mühlhausen weitere 140 Arbeitsplätze verloren. Die Montage von CtP-Plattenbelichtern verlagert Heidelberg von Kiel nach Wiesloch. Im Geschäftsbereich Rollenoffset sind rund 200 Stellen in den USA, Frankreich und den Niederlanden betroffen. Zum 31. August 2002 beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit rund 24.500 Mitarbeiter.
Das »Programm zur Effizienzsteigerung« soll laut Vorstandsvorsitzenden Bernhard Schreier im kommenden Geschäftsjahr 2003/04 wirksam werden. Der Stellenabbau werde »sozialverträglich« durchgeführt, so Schreier weiter.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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