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Heidelberg zahlt 64,5 Mio. Euro für Anleihe zurück

Systemhersteller führt bestehende Hochzinsanleihe mit Laufzeit bis 2018 Mitte April teilweise zurück
 

Die Hauptverwaltung der Heidelberger Druckmaschinen AG in Wiesloch-Walldorf.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) will zum 15. April 2016 weitere rund 64,5 Mio. Euro der derzeit noch bestehenden Hochzinsanleihe in Höhe von rund 115 Mio. Euro zurückführen, wie das Unternehmen meldet. Die im Jahr 2011 emittierte Anleihe mit einem ursprünglichen Volumen von rund 300 Mio. Euro – Laufzeit bis 2018 (mit einem Coupon von 9,25 %) – war für den Hersteller ein wichtiges Element, die eigene Finanzierung durch langfristige Kapitalmarktinstrumente diversifiziert aufzustellen, wie es weiter heißt. Die Anleihe wurde seither sukzessive getilgt.

Die aktuelle Rückzahlung erfolgt aus Barmitteln, die jährliche Zinsersparnis beträgt rund 6 Mio. Euro und soll das Finanzergebnis entlasten, so Heidelberg. Das Unternehmen wird somit in die Lage versetzt, neben Investitionen in Wachstumsbereiche wie Digital und Services gleichzeitig auch die Finanzierungsstruktur weiter zu stärken, wie es weiter heißt. Im Rahmen der Neuausrichtung von Heidelberg schafft die Reduzierung der Verschuldung zusätzliche Optionen, das Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln.

Laut Finanzvorstand Dirk Kaliebe habe man den finanziellen Handlungsspielraum des Unternehmens durch die jährlichen Einsparungen erweitert, um Akquisitionen zu finanzieren und in Wachstum und F&E zu investieren.

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