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Heidelberger Druckmaschinen AG steigert Aufträge und Umsatz

Mittelfristiges Umsatzziel beträgt 3 Milliarden Euro

Die Heidelberger Druckmaschinen beschäftigen weltweit 15.828 Mitarbeiter.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat im Geschäftsjahr 2010/11 Auftragseingang und Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Einem Bericht des Unternehmens zufolge lag der Auftragseingang mit insgesamt 2,757 Mrd. Euro rund 16 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Messen Expo-Print in Brasilien und Ipex in Großbritannien hätten zu diesem Ergebnis beigetragen. Die Schwellenländer wuchsen dabei stärker als die Industrieländer.

Der Umsatz stieg um rund 14% auf 2,629 Mrd. Euro, heißt es in der Mitteilung weiter. Dabei habe der  Umsatzanteil der Schwellenländer Brasilien und China von 42% im Vorjahr auf 45% zugenommen. Der Umsatzanteil Chinas beträgt jetzt rund 16%, gefolgt von Deutschland mit 15%.

Die Heidelberg-Gruppe gibt außerdem bekannt, dass sie zum Bilanzstichtag wieder eine Eigenkapitalquote von 32,9% (bezogen auf die Bilanzsumme) erreicht hat – zum Bilanzstichtag des Vorjahres hatte sie 20,1% betragen. Gleichzeitig sank die Nettofinanzverschuldung von 695 Mio. Euro im Vorjahr auf 247 Mio. Euro.

Die Zahl der Mitarbeiter ging insgesamt um 668 zurück: Zum 31. März 2011 beschäftigte Heidelberg  weltweit 15.828. Unterjährig wurden Kapazitätsüberhänge durch Kurzarbeit abgefedert. Auch im laufenden Jahr sollen flexible Arbeitszeitinstrumente eingesetzt werden. In den kommenden zwei bis drei Jahren liegt laut Heidelberg das Umsatzziel bei über 3 Milliarden Euro im Jahr sowie einer Umsatzrendite von über 5%.

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