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Heidelberger Druckmaschinen AG streicht Stellen

Vorstand und Betriebsrat haben sich auf Umsetzung des Programms "Focus 2012" geeinigt

Vorstand und Betriebsrat haben sich auf Umsetzung des Programms "Focus 2012" geeinigt.

Vorstand und Betriebsrat der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) haben sich auf die Umsetzung des Programms "Focus 2012" geeinigt: Wie das Unternehmen mitteilt, sieht der erreichte Konsens Einsparungen bei den Personalkosten, flexiblere Arbeitszeitregelungen und einen weltweiten Stellenabbau auf unter 14.000 Mitarbeiter "im Rahmen sozialverträglicher Maßnahmen" bis Mitte 2014 vor.

Insgesamt tragen diese Maßnahmen zu den angestrebten jährlichen Einsparungen in Höhe von rund 180 Mio. Euro ab dem Geschäftsjahr 2013/14 bei, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Davon würde bereits im Geschäftsjahr 2012/13 bis zu einem Drittel wirksam. Die hierfür notwendigen Einmalaufwendungen beliefen sich auf rund 150 Mio. Euro und würden bereits überwiegend im laufenden Geschäftsjahr 2011/12 verbucht.

Dabei soll der Stellenabbau im Inland über freiwillige Ausscheidungsvereinbarungen inklusive Angebote für ältere Mitarbeiter bis Mitte 2014 umgesetzt werden. Eine ausgewogene Altersstruktur im Unternehmen gewährleiste, dass qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen nicht nach Sozialkriterien verlassen müssten. Mitarbeiter, deren Funktionen entfallen, können in eine Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft wechseln. Der geplante Stellenabbau im Ausland befinde sich ebenfalls in der Umsetzung.

Mit einer kollektiven Arbeitszeitverkürzung auf 31,5 Stunden/Woche bei entsprechenden Gehaltskürzungen würden die Personalkosten gesenkt.

"Die getroffene Vereinbarung ist in Summe ein großer Schritt, um das im Geschäftsjahr 2013/14 angestrebte operative Ergebnis vor Sondereinflüssen in Höhe von rund 150 Mio. Euro zu erreichen," so der Vorstandsvorsitzende Bernhard Schreier.

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