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Heidelberger Druckmaschinen AG und Ricoh kooperieren

Strategische Partnerschaft startet mit globalem Vertriebsabkommen

Ricoh und Heidelberg haben eine globale strategische Kooperation angekündigt. Diese ermöglicht es Heidelberg, digitale Produktionsdrucksysteme von Ricoh zu vermarkten. Im Bild: Shiro Kondo (links), Vorstandsvorsitzender von Ricoh, und Bernhard Schreier (rechts), Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG und Ricoh haben eine globale, strategische Partnerschaft geschlossen. Im ersten Schritt der Kooperation einigten sich die beiden Unternehmen auf den Abschluss eines globalen Vertriebsabkommens für Ricohs digitale Produktionsdrucksysteme. Demnach vertreibt Heidelberg künftig das digitale Farbdrucksystem Ricoh Pro C901 Graphic Art Edition sowie den PxP-Toner des japanischen Herstellers. Weitere Systeme sollen folgen. Starttermin für die strategische Zusammenarbeit, die auch das Service- und Supportangebot von Ricoh umfasst, ist der erste April 2011.

Die ersten Märkte, die von der neuen Kooperation profitieren sollen, sind Großbritannien und Deutschland. Weitere Länder folgen schrittweise, ehe bis zur Drupa 2012 die Vertriebspartnerschaft weltweit ausgebaut wird.

Das Kerngeschäft Offsetdruck ergänzen

Mit der strategischen Zusammenarbeit mit Ricoh reagiert Heidelberg auf das stetige Wachstum des Digitaldruckes sowie den Trend, dass immer mehr Druckereien nach Möglichkeiten suchen, ihre klassischen Geschäftsmodelle um Marketing-Dienstleistungen sowie den Druck kleiner Auflagen zu erweitern. Künftig werde Heidelberg Druckereien darin unterstützen, das Kerngeschäft im Offsetdruck durch die Drucklösungen von Ricoh zu ergänzen. Durch die Erweiterung der eigenen Produktpalette versetze Heidelberg seine Kunden in die Lage, die Vorteile des variablen Datendruckes, die schnelle Lieferung zeitkritischer Aufträge, sowie die kostengünstige Produktion niedriger Auflagenhöhen anbieten zu können."Im heutigen Marktumfeld ist es für Druckereien wichtig, die richtigen Werkzeuge zur Verfügung zu haben, um flexibel sowohl hohe als auch niedrige Auflagen drucken zu können.", erklärt Shiro Kondo, Präsident und CEO der Ricoh Company Ltd. "Durch die neue Partnerschaft unterstützen wir unsere Kunden beispielsweise darin, das breite Spektrum von hybriden Druckanwendungen, das heißt der Kombination von Offset- und Digitaldruck in einem Druckprodukt, zu adressieren", ergänzt Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Integration von Prinect und die Entwicklung neuer Druckanwendungen

Neben der beschlossenen Vertriebspartnerschaft planen Heidelberg und Ricoh für die Zukunft auch die Integration mit der Workflow-Lösung Prinect sowie die gemeinsame Entwicklung künftiger Druckanwendungen. Erstmals vorgestellt wird Kooperationspartner auf der Digimedia in Düsseldorf (7. bis 9. April). Dort präsentieren beide Unternehmen einen kompletten Produktionsworkflow aus der Praxis: Angefangen von der Drucksachenbestellung über das Internet, über eine Workflow-Integration mit Prinect bis zu einer kombinierten Druckproduktion mit der Heidelberg Anicolor Offset-Technologie und der Digitaldruck-Technologie von Ricoh.

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