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Heidelberger Druckmaschinen: Finanzierung bis 2012 gesichert

Auftragseingänge in Europa und den USA weiter schlecht

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druckmaschinen AG schreibt wegen der Krise hohe Verluste, im abgelaufenen Geschäftsjahr ging der Umsatz um 18 Prozent auf drei Mrd. Euro zurück. Heidelberg hat im Frühsommer von Bund und Länder rund 495 Mio. Euro Bürgschaften und von der KFW ein Darlehen über etwa 300 Mio. Euro erhalten. In dieser Woche hat, wie Deutscher Drucker bereits berichtete, der Heidelberg-Aufsichtsrat den Vertrag von Vorstandschef Bernhard Schreier um drei Jahre verlängert. Schreiers Vertrag wäre im Juli 2010 ausgelaufen. Die Vertragsverlängerung wurde bis Juli 2013 vorgenommen.
Schreier bestätigt nun gegenüber dem Handelsblatt: »Ich freue mich, dass mir der Aufsichtsrat für weitere drei Jahre die Führung von Heidelberger Druckmaschinen anvertraut hat«. Der Abbau der geplanten 5 000 Stellen sei etwa zur Hälfte, bisher ohne betriebsbedingte Kündigungen, erreicht und solle im Sinn des Zukunftssicherungstarifvertrags weiter voranschreiten. Schreier sehe außerdem eine leichte, strukturelle Verschiebung des Marktvolumens von Industrie- zu Schwellenländern. Heidelberg habe daher auch Hoffnungszeichen im Auftragseingang aus China, im Gegensatz zu Europa und den USA. Der Kreditrahmen, der durch die Finanzhilfen anwachsen konnte, belaufe sich für die nächsten drei Jahre auf 1,4 Mrd. Euro. »Das reicht, um auch einen vorübergehend steigenden Finanzbedarf zu decken,« betont Schreier. »Unsere Liquidität ist bis Juni 2012 gesichert,« so Schreier weiter. Mittelfristig werde auch über eine Umschuldung nachgedacht.

Heidelberger Druckmaschinen AG http://www.heidelberg.com

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