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Heidelberger Druckmaschinen: Umzug nach Wiesloch-Walldorf?

Meldungen in der Rhein-Neckar-Zeitung zufolge sollen die bislang in Heidelbergs Innenstadt gelegenen Bereiche auch ins Hauptwerk umziehen
 

Unser Bild zeigt den Eingangsbereich zum größten Druckmaschinenwerk der Welt (Heidelberger Druckmaschinen) in Wiesloch-Walldorf. Hierhin sollen die Bereiche aus der Innenstadt nach und nach verlagert werden.

Vorstand und Mitarbeiter der Verwaltung der Heidelberger Druckmaschinen AG werden wohl die Stadt verlassen und ins Montagewerk nach Wiesloch-Walldorf umziehen, wobei der Firmenname aber nicht geändert werden soll. Von diesem Vorhaben will die Rhein-Neckar-Zeitung aus verschiedenen Quellen erfahren haben. Heidelberg selber verwies auf Nachfrage auf die am 11. Juni stattfindende Bilanz-Pressekonferenz, in deren Rahmen Näheres dazu ausgeführt werden soll. 

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung weiter schreibt, seien die ersten Mitarbeiter bereits umgezogen. Im Sommer werde die Vorführdruckerei (Print Media Center) wohl nach Wiesloch-Walldorf verlagert. Mittelfristig könnte auch die Forschung und Entwicklung näher an die Produktion rücken. Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet auch, dass Vorstandsvorsitzender Dr. Gerold Linzbach sich schon über die „Paläste“, die nicht mehr zum Selbstverständnis des Unternehmens gehören würden, geäußert haben soll. Besonders der Prunkbau Print Media Academy, die Heidelberg einst gebaut hatte, dort aber schon seit geraumer Zeit zur Miete wohnt, sei dem Sanierer ein Dorn im Auge, wie es weiter heißt.

Für die Umgebung Linzbachs ist der Umzug beschlossene Sache, so die Zeitung. „Er würde lieber heute als morgen die Hauptverwaltung räumen und von Heidelberg wegziehen“, wird ein Heidelberg-Mitarbeiter zitiert. Wann der Umzug abgeschlossen sein wird, lasse sich noch nicht sagen: Die Mietverträge in der Print Media Academy laufen bis 2019, im Forschungszentrum bis 2022. Es stehe auch noch nicht fest, ob man früher aus den Verträgen entlassen wird oder ob Nachmieter gefunden werden.

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Leserkommentare (1)

Druckinette | Samstag, 14. Juni 2014 17:36:03

Heidelberger Druckmaschinen verliert seine Identität

Deutsche Firmen, die ihren Stammsitz zugunsten von Fernost aufgeben, kennen wir viele. Es ist aber wohl recht einzigartig, wenn im Firmennamen die Stadt angegeben wird, in der man nicht mehr sein wird. Markenrechtlich dürfte es in Ordnung sein, aber die Kunden werden sich bald fragen, warum eine Firma aus Wiesloch mit "Heidelberg" wirbt. Hoffen wir, dass dieses tradtionsreiche Unternehmen bald nicht mehr von den Sparideen eines (Chemie-) Managers geleitet wird, sondern von den Ideen von Ingenieuren, die die Druckmedien-Welt für dieses Unternehmen so definieren, wie die Druckbranche es braucht.

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