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Heidelberger Druckmaschinen schreibt im 3. Quartal schwarze Zahlen

Unter dem Strich aber immer noch Verlust nach neun Monaten
 

Die Heidelberger Druckmaschinen haben im dritten Quartal zwar schwarze Zahlen geschrieben, insgesamt verbucht das Unternehmen nach neun Monaten aber einen Verlust von 88 Mio. Euro.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist im dritten Quartal, auch aufgrund eines Sparprogramms, in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Wie das Unternehmen mitteilte, blieb in den Monaten Oktober bis Dezember unter dem Strich ein Gewinn von 16 Mio. Euro, nachdem ein Jahr zuvor im Vergleichsquartal noch ein Verlust von 14 Mio. Euro angefallen war. Der Umsatz legte im Quartal um neun Prozent auf 688 Mio. Euro zu. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012/13, das noch bis Ende März dauert, stand unter dem Strich aber ein Verlust von 88 Mio. Euro. Positiv zeigte sich die Umsatzentwicklung: In den ersten neun Monaten verbesserte sich der Konzernumsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 5 % auf 1, 9 Mrd. Euro. Der Auftragseingang stieg aufgrund der Branchenmesse Drupa im Mai 2012 um 12 % auf 2,2 Mrd.Euro.

Mit diesen Zahlen liegt der Druckmaschinenhersteller nach neun Monaten laut eigener Aussage operativ im Plan. „Das dritte Quartal zeigt die Fortschritte, die wir auf der Ertragsseite auch so erwartet hatten“, sagte Gerold Linzbach, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Die Mitarbeiterzahl sank um rund 1.100 Personen. Zum 31. Dezember 2012 beschäftigte Heidelberg nach eigenen Angaben weltweit 14.563 Mitarbeiter.

Zudem bestätigte das Unternehmen, dass im Geschäftsjahr 2013/14 die Kostensenkungen durch das Sparprogramm "Focus 2012" erstmals voll wirksam und zu jährlichen Einsparungen in Höhe von rund 180 Mio. Euro führen sollen. Die zum Halbjahr bestätigte Prognose, einen Jahresüberschuss zu erzielen, habe weiterhin Bestand.

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