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Heinzel-Gruppe will SCA-Papierfabrik kaufen

Behörden müssen noch zustimmen – Zusammenarbeit auch im Vertrieb und Marketing
 

Die Heinzel-Gruppe will die Papierfabrik in Laakirchen (Österreich) des schwedischen Papier- und Verpackungsherstellers SCA im ersten Quartal 2013 übernehmen.

Die Heinzel Holding GmbH (Wien) plant die Papierfabrik in Laakirchen (Österreich) des schwedischen Papier- und Verpackungsherstellers SCA im ersten Quartal 2013 zu übernehmen. Der Kauf müsse noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Dies gab das Unternehmen am 19. Dezember 2012 bekannt. Demnach haben SCA und Heinzel auch beschlossen, dass die beiden Unternehmen ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten bei Publikationspapieren, Zellstoff, Kraftliner sowie Produkten für flexible Verpackungen zusammen koordinieren. Im Zuge dessen werden nach Unternehmensangaben die SCA-Vertriebsbüros in Polen und Italien von der Heinzel-Gruppe übernommen. Mit der Akquisition soll auch die Mehrheit des Altpapierhandels Bunzl & Biach erworben werden, der auch zu SCA gehört.

Die Svenska Cellulosa Aktiebolaget (SCA) mit dem Werk in Österreich erwirtschaftete einer Mitteilung der Heinzel-Gruppe nach zuletzt einen Umsatz von 310 Mio. Euro. Über 500 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Nach der Übernahme der Papierfabrik in Laakirchen soll SCA Forest Products ungestrichene Offset- und gestrichene Papiere in der Papierfabrik Ortviken, Zellstoff im Zellstoffwerk Östrand und Kraftliner in den Papierfabriken in Munksund und Obbola (alle in Schweden gelegen), produzieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

In Deutschland soll SCA weiterhin Publikationspapiere sowohl von SCA und als auch von Heinzel sowie Kraftliner der SCA vertreiben. Während dessen sei Heinzel für den Vertrieb von Zellstoff beider Unternehmen verantwortlich. 

In Skandinavien, den baltischen Staaten sowie auf den Britischen Inseln sei SCA hingegen verantwortlich für den Vertrieb der Produkte beider Unternehmen. In den Benelux-Staaten soll SCA sämtliche SCA-Produkte sowie SC-Papiere aus Laakirchen vertreiben. In Osteuropa, Griechenland, Türkei, Polen und Italien würde die Heinzel Gruppe verantwortlich für den Vertrieb der Produkte beider Unternehmen sein. 

Die Heinzel-Gruppe zählt mit ihren Tochtergesellschaften Zellstoff Pöls AG (Österreich) und AS Estonian Cell (Estland) zu den Herstellern von Marktzellstoff in Mittel- und Osteuropa.

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