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Heraeus Noblelight übernimmt Fusion-UV-Systems-Gruppe

Hanauer Hersteller von Speziallichtquellen und -systemen vergrößert sein Produktportfolio – LED-UV immer mehr gefragt
 

Heraeus Noblelight stellt unter anderem auch UV-Lampen her.

Vom britischen Spectris-Konzern hat der Geschäftsbereich Heraeus Noblelight des Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus die Fusion-UV-Systems-Gruppe mit Hauptsitz in Gaithersburg, Maryland, USA, übernommen. Heraeus Noblelight gehört zu den führenden Herstellern von Speziallichtquellen und -systemen. Die weltweit tätige Fusion-UV-Systems-Gruppe ist ein Spezialist für UV-Härtungsanwendungen.

„Das neue gemeinsame Technologieportfolio deckt alle bekannten Verfahren zur UV-Lichterzeugung ab, so zum Beispiel mikrowellenangeregte UV-Lampen oder auch innovative UV-LED-Module, was uns zukünftig neue Anwendungsfelder eröffnet“, berichtet Rainer Küchler, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Heraeus Noblelight. 

Legte Heraeus Noblelight bisher den Fokus auf die UV-Entkeimung von Packstoffen und Trink- und Brauchwasser sowie die Druckindustrie, konzentriert sich Fusion UV auf den Einsatz der UV-Technologie bei der Herstellung von Glasfasern und Displays, zum Beispiel für Smartphones. Die verschiedenen regionalen Schwerpunkte sollen sich durch diese Konstellation zu einer hohen Marktabdeckung mit direktem Zugang zu allen wichtigen Industriemärkten in USA, Europa und Asien verbinden.

Heraeus Noblelight beobachtet einen verstärkten Kundenwunsch nach integrierten Prozesslösungen und spricht von der mittelfristigen Substitution der klassischen Gas-Entladungslampe durch LEDs, was natürlich auch für den Bereich der UV-Technologie in der Druckindustrie gilt.

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