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Herma-Gruppe kann Umsatz 2011 um 3,5 Prozent steigern

Investitionsprogramm lässt Mitarbeiterzahl von 800 auf 830 steigen

Filder­stadt soll durch ein Investitionsprogramm zu einem modernen Standort ausgebaut werden.

Die Herma-Gruppe hat ihren Umsatz um 3,5 Prozent auf 237,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 229,1 Mio. Euro) gesteigert. Wie das Unternehmen berichtet, hat es gleichzeitig ein 50 Mio.-Euro-Investitionsprogramm abgeschlossen, das Filder­stadt zu einem modernen Standort seiner Art machen soll. Im Zuge dessen stieg die Mitarbeiterzahl von knapp 800 im Vorjahr auf jetzt rund 830.

Einer Unternehmensmitteilung zufolge lag die Exportquote bei 52,8 Prozent (im Vorjahr: 53,7 Prozent). Beim Ergebnis verzeichnete Herma trotz Umsatzanstieg einen "leichten" Rückgang, Grund seien die "zeitweise dramatisch anziehenden " Rohstoffpreise.

Während der europäische Gesamtmarkt für Haftmaterial 2011 nicht gewachsen ist, konnte der Herma Geschäftsbereich Haftmaterial nach eigenen Angaben erneut Marktanteile gewinnen. Ein Wachstum von 5,9 Prozent bedeuten ein Umsatz von jetzt 130,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 123,6 Mio. Euro). Die Basis dafür bildeten in erster Linie neue Produkte wie das laseraktivierbare Material Herma LAM sowie die weiter ausgebaute Produktfamilie Herma-Perfect, die sich durch ihre Mehrschichtklebstofftechnologie auszeichnet.

Der Geschäftsbereich Etiketten legte um 2,7 Prozent auf jetzt 77,0 Mio. Euro zu (im Vorjahr: 75,0 Mio. Euro). Eine "starke" Nachfrage nach Etiketten kam aus der Chemieindustrie. Ein weiterer Wachstumstreiber war laut Herma das Neugeschäft mit Großkunden aus den Bereichen Handel, Logistik und Konsumgüter. Der Markt für Office- und Consumer-Produkte "stagniere" dagegen.

Nachdem der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen 2010 "überaus stark" gewachsen war, verzeichnete er 2011 einen Rückgang von 3,6 Prozent, was zu einem Umsatz von 29,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 30,5 Mio. Euro) führte. 

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