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Herma: Haftmaterialspezialist wächst in 2015 weiter

Die Erlöse in der Herma-Gruppe steigen 2015 um 12,8 Prozent
 

Die Herma-Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner (v. l.) blicken positiv in die Zukunft.

Mit einem Plus von 12,8 Prozent im Geschäftsjahr 2015 konnte die auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmensgruppe Herma weiter wachsen. Wie das Unternehmen jetzt bekannt gab, stieg der Umsatz von 282,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 304,5 Millionen Euro. Besonders das internationale Geschäft soll zum Wachstum beigetragen haben.

Laut Unternehmensangaben habe man in allen drei Geschäftsbereichen Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen zulegen können, dabei jedoch besonders im internationalen Umfeld um 19,3 Prozent. Die Exportquote stieg von 57,5 Prozent auf 60,9 Prozent. Im Inland liegt der Zuwachs bei 3,9 Prozent. Auch für 2016 sind die beiden Herma-Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner „vorsichtig optimistisch“: Sie rechnen derzeit mit einem Plus von rund 5 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter der Herma-Gruppe soll dabei weiter steigen – von aktuell 945 auf über 1.000 zum Jahresende 2016.

Der Geschäftsbereich Haftmaterial legte um 16,9 Prozent auf jetzt 183,2 Millionen Euro zu (im Vorjahr: 161,6 Mio. Euro). Im Geschäftsbereich Etiketten konnte sich Herma nach Unternehmensangaben um 5,7 Prozent auf jetzt 79,3 Millionen Euro verbessern. Und auch der Bereich Etikettiermaschinen soll mit um 9,7 Prozent gesteigerten Erlösen und insgesamt 41,9 Millionen Euro Umsatz zum Wachstum beigetragen haben.

Als wichtige Voraussetzung, um weiter zu wachsen, wird bei Herma besonders der internationale Ausbau gesehen: In den Vereinigten Staaten hat Herma eine Tochtergesellschaft gegründet, die im Sommer 2016 den operativen Betrieb aufnehmen soll. In Deutschland, am Heimatstandort Filderstadt, sollen außerdem bis 2019 alle drei Geschäftsbereiche an einem Standort gebündelt werden.

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